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Celle Stadt Herausforderung für die Schulsanitäter des Ernestinums: DRK-Wettbewerb in Lingen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Herausforderung für die Schulsanitäter des Ernestinums: DRK-Wettbewerb in Lingen
10:47 05.07.2017
Celle

Eine beachtlich große Anzahl von 15 Schulsanitätern und Mitgliedern der Erste-Hilfe-AG des Ernestinums startete früh am Morgen von Celle aus in Richtung Lingen zu einem perfekt organisierten Wettbewerbstag. In drei Gruppen mit jeweils fünf Schülern eingeteilt mussten sich die engagierten Ersthelfer einen ganzen Tag lang an fünfzehn verschiedenen Stationen beweisen. Mit Namensschildern und genauen Ablaufzetteln ausgestattet ging es um zehn Uhr los. Immer bis zu acht Gruppen bearbeiteten eine Station gleichzeitig. Es mussten nicht Notfallsituationen und sehr echt gestaltete Unfallszenarien gemeistert, sondern auch Geschicklichkeit und Sportlichkeit unter Beweis gestellt werden. Jeweils sechs Minuten hatten die Gruppen Zeit, um Patienten zu versorgen oder knifflige und/ oder sportliche Aufgaben zu lösen. Schiedsrichter nahmen die errungene Punktzahl auf. Nur eine kurze Pause wurde den Gruppen gegönnt, bevor es dann weiter zur nächsten Station ging.

Zum Glück gab es auch einige längere Pausen, in denen man sich über den Gebrauch eines Defibrillators oder das Beatmen eines Patienten informieren konnte, aber auch die Möglichkeit hatte, etwas Leckeres zu essen oder in einem sich drehenden Auto einmal auf dem Kopf zu stehen.

Am Ende wurde es dann wie immer spannend: alle Gruppen versammelten sich, um an der Siegerehrung teilzunehmen. Auch die Ernestiner warteten gespannt, da die Schüler an den Stationen oftmals ein positives Feedback bekommen hatten. Am Ende reichte es dann aber leider doch nicht für einen der begehrten ersten fünf Preise.

Es ist beachtenswert, dass so viele Schüler des Ernestinums jedes Jahr bereit sind, einen langen Tag und die recht weite Anreise nach Lingen auf sich zu nehmen, um sich in humanitärer Hilfe zu erproben. Allen hat es wie immer sehr viel Spaß gemacht. Auch ohne Preis können die Jugendlichen jedes Jahr etwas mit nach Hause nehmen: neue Erfahrungen im Umgang mit Notfallsituationen und das sichere Gefühl, dass man in der Lage ist, Menschen in Not zur Seite zu stehen und zu helfen.

Von Unbekannt