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Celle Stadt Herdensingen macht Celler glücklich
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Herdensingen macht Celler glücklich
15:06 18.11.2018
Mitreißende Veranstaltung: Monatelang im Voraus ist das Herdensingen mit den CD-Kasernen-Piraten ausverkauft. Quelle: David Borghoff
Celle

Das Herdensingen hat sich zu einer festen Größe im kulturellen Angebot der CD-Kaserne entwickelt. Wem das Trällern unter der Dusche oder im Auto nicht reicht, der trifft sich zum gemeinsamen Singen in der kleinen Halle, die am Freitag bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft war.

Zusammen mit den CD-Kasernen-Piraten haben die Sängerinnen und Sänger von ABBA bis zu den Toten Hosen einen Song nach dem anderen geschmettert. Mit "Hoch auf dem gelben Wagen" sind die Akteure in einen Abend gestartet, der das Publikum begeistert hat. Als dann "Männer" von Grönemeyer angestimmt wurde, war die Herde nicht mehr zu halten. Da die Texte gut lesbar auf die Leinwand projiziert wurden, konnte jeder mitsingen. Bei der Songauswahl hat die Band ein gutes Händchen bewiesen. Von Hits und Schlagern bis zu Volksliedern war für jeden etwas dabei. Petra Grüne genießt die Atmosphäre: "Bei Songs aus den 70er und 80er Jahren habe ich Bilder im Kopf und fühle mich in die Zeit versetzt."

Frontfrau der CD-Kasernen-Piraten begeistert

Mit einer unglaublichen Präsenz hat die Band, die sich aus dem Mitarbeiterteam der CD-Kaserne formiert hat, dem Publikum den perfekten musikalischen Rahmen geboten. Die Musiker Jan Helmers (Gitarre), Jan Tegtmeier (Drums), Kai Thomsen (Gitarre, Bass) und Tobias Burmeister (Keys) haben mit der Sängerin Juliane Vieth den Abend gerockt. Dabei haben die Musiker ihre wunderbare Frontfrau, die mit Publikumsnähe und musikalischem Talent den Abend charmant moderierte, im Gesang unterstützt. Als Jan Helmers zusammen mit ihr und dem Publikum "Sexbomb" von Tom Jones singt, bricht pure Begeisterung aus.

Bei Achim Reichel nähert sich die Stimmung dem Höhepunkt. Juliane Vieth animiert das Publikum zum Mitrudern. Nicht nur die Schwester und die Mutter der Sängerin, die mit Freundinnen dabei sind, setzen sich auf den Boden und rudern im Rhythmus zu "Aloha Heja". Die gesamte Menge geht mit, bewegt sich im gleichen Rhythmus und es wird aus vollem Herzen gesungen. Michael Soppa ist mit seiner Frau Petra oft dabei: "Das Herdensingen ist super, man lässt sich einfach fallen. Es ist das Miteinander und die Frontfrau Juliane, die mich begeistern."

Jetzt schon Karten für das Herdensingen am 5. April kaufen

Ob klatschen, schunkeln oder tanzen, der Rhythmus beim Singen überträgt sich vom Körper auf die Seele. Das Gruppensingen befreit und verbindet. Aufgehoben in der Gemeinschaft, kann ohne Angst vor falschen Tönen gesungen werden. Forscher von der Universität Göteborg haben bestätigt, dass der Herzschlag beim Chorsingen beeinflusst wird. Das Herz schlage schon nach ein paar Takten synchron. Kurzum, das Singen in der Herde macht glücklich. Die Mitarbeiterinnen der Diakonie Himmelsthür aus Wietze nutzen diesen positiven Effekt und machen aus dem gemeinsamen Erleben einen Betriebsausflug. Zusammen mit neun Kolleginnen waren Marlies Wussow und Gabriele Schlegel bereits zum fünften Mal dabei.

Gaby Thies, die mit Monika Hinz und Angelika Petri zum ersten Mal dabei ist, schwärmt besonders von der Band: "Die Mitarbeiter der CD-Kaserne sind an den Instrumenten und im Gesang unglaublich gut. Hier läuft die Musik nicht vom Band und es geht auch mal etwas schief, das macht die Band so sympathisch und passt perfekt zur Herde, die auch keine Profis sind."

Nach zwei Zugaben haben sich die CD-Kasernen Piraten mit "My Way" von Sinatra verabschiedet. Bei diesem gelungenen Miteinander wundert es nicht, dass das Herdensingen im Januar ausverkauft ist. Wer schnell ist, kann sich für die Veranstaltung am 5. April 2019 Karten sichern.

Das Publikum hat sich beim Herdensingen in der CD-Kaserne auf eine Zeitreise begeben. Einige Zuhörer fühlten sich in die 70er und 80er Jahre versetzt.

Von Marion Anna Peterson

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