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Celle Stadt Herzschlagfinale in der Rutsche in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Herzschlagfinale in der Rutsche in Celle
17:53 23.10.2016
Celle Stadt

Mit einer Gesamtzeit von 22,27 Sekunden war der junge Schmoll jedoch ganz zufrieden. „Es war besser, als ich erwartet habe, vor allem, da ich nur aus Spaß mitgerutscht bin. Ich gehe heute mit einem Lächeln nach Hause, es war ein gelungener Abend“, so Schmoll über seine Leistung. Lobende Worte hatte er auch für den Sieger des Abends, Daniel Wilsch, übrig. „Wer zweimal unter elf Sekunden rutscht, hat es verdient“.

Mit einer Gesamtzeit von 21,81 Sekunden, die Wilsch in zwei Durchgängen brauchte, um die 60,9 Meter lange Wasserrutsche zu durchqueren, war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. „Ich habe nicht erwartet, dass es so gut von der Hand geht und wollte eigentlich auch erst gar nicht kommen“, so Wilsch nach dem Wettkampf. Doch der Mann aus Steinhude wollte sich die Chance auf eine Revanche gegen Ernst-Peter Schmoll nicht nehmen lassen. „Vor vier oder fünf Jahren war ich schon einmal hier, da wurde ich von Schmoll geschlagen“, erklärte Wilsch. Diesmal sollte es besser für ihn laufen.

Der erfahrene Wasserrutscher Ernst-Peter Schmoll konnte diesmal nur den dritten Platz belegen. Worüber er sich jedoch nicht ärgerte, denn er sei diesmal nur zum Spaß dabei und habe schon länger nicht trainiert, wie er vor dem Wettkampf sagte. Außerdem sei es an der Zeit für eine neue Generation Wasserrutscher, so Schmoll. „Die Alten können zugucken und die Jungen jetzt auch mal gewinnen lassen.“

Außer Wilsch, der in der Kategorie Herren den ersten Platz belegte, gab es noch zwei weitere Sieger unter den insgesamt 27 Teilnehmern. Svea Ibentahl belegte den ersten Platz in der Kategorie Frauen mit einer Zeit von 26 Sekunden, und Dustin Butt rutschte mit einer Zeit von 24,04 Sekunden zum Sieg in der Kategorie Kinder.

Die jeweils drei Besten in den Kategorien Herren und Damen haben sich für das Finale in Bad Lauterberg am 12. November qualifiziert. Dort treffen sie auf weitere regionale Meister und die besten zehn Rutscher des deutschen Rennrutschverbands.

Ernst-Peter Schmoll freut sich bereits auf den bevorstehenden Wettbewerb und das Wiedersehen mit alten Bekannten und Rivalen. „Man kennt sich unter den Rutschern. Das ist eine ganz verrückte Truppe, die haben alle einen an der Murmel. Das macht immer richtig Spaß.“