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Celle Stadt Hölty-Gymnasium in Celle setzt auf Spanisch
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Hölty-Gymnasium in Celle setzt auf Spanisch
18:48 10.04.2018
Quelle: Lilith Marciniak
Celle Stadt

Spanischkoordinatorin Christina Dittrich sagt: „Als ich 2005 an die Schule gekommen bin, um Spanisch als zweite Fremdsprache einzuführen, war die Nachfrage noch nicht so groß. Wir konnten zunächst Spanischunterricht für Spätbeginner ab Klasse elf einführen. Die Nachfrage ist allerdings in den letzten Jahren so stark angestiegen, dass es nun für die neuen fünften Klassen angeboten werden kann.“

Auch das Angebot für Spätbeginner ab Klasse elf bleibt bestehen. „Im Unterricht lernen wir nicht nur die Sprache, sondern uns wird auch die ganz andere Kultur der Spanier vermittelt", erzählt der Elftklässler Cedric Kühn. "Spanier sind viel temperamentvoller in ihren Unterhaltungen und sie essen zum Beispiel auch zu sehr später Stunde.“

Eine weitere Neuerung am Hölty-Gymnasium ist das sogenannte "B-Profil", das sich auf die gesellschaftlichen Fächer konzentriert. Dabei werden ab der achten Jahrgangsstufe verstärkt Politik-Wirtschaft, Erdkunde und Geschichte unterrichtet. „Es wählen immer mehr Schüler den geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt in der Oberstufe. Wir wollen mit diesem Profil die Schüler schon vorher besser auf die Oberstufe vorbereiten und ihnen damit eine Chance und vor allem Hilfestellung bieten, sich zu vertiefen“, sagt Schulleiterin Monika Nerreter. Das gesellschaftswissenschaftliche Profil ist das Pendant zum Mathematischen Profil, das schon seit längerer Zeit fester Bestandteil der Schulstruktur ist.

Hinzu kommt bilingualer Unterricht, hauptsächlich in den Fächern Geschichte und Erdkunde. Drei bis vier Wochen in einem Schulhalbjahr wird dieser mit einfacheren Themen umgesetzt. „Eine weitere Besonderheit dieses Profils ist außerdem das Sozialpraktikum“, erzählt Nerreter. In Jahrgangsstufe neun ist dies ein verpflichtender Bestandteil des B-Profils. Die Schüler besuchen über ein Halbjahr jede Woche einen Nachmittag lang eine Sozialeinrichtung ihrer Wahl. „Das Praktikum wird durch die Lehrkräfte betreut und auch mit den Schülern reflektiert. Wir fördern hiermit einfach die sozialen Kompetenzen der Schüler. Die Resonanz der Sozialeinrichtungen war bisher sehr positiv“, sagt Nerreter. Bei den Einrichtungen handelt es sich zum Beispiel um Kindergärten oder auch soziale Einrichtungen wie Lobetal und Linerhaus.

Kürzlich wurde auch die alte Mensa zu einem "Selbstlernzentrum" für das Ganztagsangebot umgebaut. Die Schüler können hier an Computern recherchieren, Hausaufgaben oder Referate vorbereiten und zusammen lernen. Das Angebot wird teils von Lehrern, aber auch von Eltern betreut.

Von Hanna Pralle

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