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Celle Stadt "Ich wollte eigentlich nicht ins Büro"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Ich wollte eigentlich nicht ins Büro"
10:19 21.02.2014
Von Gabi Trapp
  Vanessa Häselbarth fühlt sich wohl - im Personalmanagement. Quelle: Marketing
Celle Stadt

Man muss nicht unbedingt Bankkaufmann sein, um in einem Bankinstitut arbeiten zu können – bestes Beispiel ist Vanessa Häselbarth. Die 27-jährige Betriebswirtin ist seit Juli 2013 Nachwuchskraft im Personalbereich. Dabei konnte sie sich genau das nie vorstellen. „Den ganzen Tag im Büro zu arbeiten oder BWL zu studieren“ – so sah niemals ihr Traum von einem erfüllten Berufsleben aus. Jetzt jedoch sagt sie: „Das ist genau mein Ding.“

Schon nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der IHK war sie im Bereich Ausbildung tätig. Um ihre Kenntnisse zu vertiefen, begann sie ein Teilzeitstudium der Betriebswirtschaftslehre in Lüneburg, das sie allerdings nach einem Jahr in ein Vollzeitstudium umwandelte. Dort kristallisierte sich für sie schnell der Schwerpunkt im Personalmanagement und Arbeitsrecht heraus. Praktische Erfahrungen sammelte Vanessa Häselbarth als studentische Hilfskraft in verschiedenen Unternehmen im Bereich Personal. „Mir gefällt es, für Mitarbeiter da zu sein“, schwärmt Vanessa Häselbarth. Für sie ist die Aufgabe bei der Volksbank Südheide einfach perfekt.

Direkt nach dem Studium in Lüneburg, das sie mit dem Bachelor of Arts erfolgreich abschloss, arbeitete sie in einer großen Werbeagentur in Hamburg. „Doch Hamburg war einfach nicht das Richtige für mich, ich suchte ein sicheres, mittelständisches Unternehmen in meiner Heimat.“ Von der freien Stelle bei der Volksbank Südheide hat sie durch einen Freund erfahren, „es hat einfach gepasst“, freut sie sich. Hier ist sie jetzt zuständig für die Praktikanten und wirkt bei den Einstellungsgesprächen der Auszubildenden und deren Betreuung mit. Auch die Unterstützung in der Personalentwicklung, die Koordination der Seminare, gehört zu ihren Aufgaben. „Selbst die administrative Arbeit macht mir Spaß, das hätte ich nie gedacht“, ist Vanessa Häselbarth erstaunt. Schließlich müssten Personalakten geführt oder auch Gehaltsabrechnungen erstellt werden, ein Bereich, in dem sie demnächst eingearbeitet wird.

Ein angenehmes Umfeld für die Mitarbeiter zu schaffen, ist ihr Ziel. Und damit sie deren Wünsche oder Probleme besser versteht, nimmt sie im Herbst an einer Schulung „Banking für Nicht-Banker“ teil. Sie will mehr von der Branche wissen, in der sie arbeitet. Doch schon jetzt weiß sie genau: Sie ist im Personalmanagement am besten aufgehoben.