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Celle Stadt „Im Weißen Rössl“ als Open-Air-Vergnügen im Celler Schlosshof
Celle Aus der Stadt Celle Stadt „Im Weißen Rössl“ als Open-Air-Vergnügen im Celler Schlosshof
17:33 17.05.2018
Die musikalische Komödie „Im Weißen Rössl“ von Ralph Benatzky und Robert Gilbert ist als Sommertheater im Schlossinnenhof zu sehen. Quelle: Fotocredit
Celle

So beliebt diese Filme seinerzeit auch waren, in mancherlei Hinsicht haben sie das musikalisch Moderne dieses Stückes so arg ins Folkloristisch-Banale verflacht, dass man gar nicht mehr merkte, wie originell und jazzig dieses eigentlich als Singspiel titulierte Stück ursprünglich war. Erst seit dem Wiederauftauchen vieler verschollen geglaubter Teile der Originalmusik vor einem knappen Jahrzehnt hat man in heutigen Aufführungen wieder mehr diese Seite des Stückes in den Mittelpunkt der Aufführungen gerückt. Nun wird „Das Weiße Rössl“ bei gutem Wetter ab 1. Juni im Innenhof des Schlosstheaters, bei schlechtem Wetter im Schlosstheater selbst zu erleben sein.

Der Regisseur der Celler Aufführung, Gregor Turecek, will in seiner Fassung dezidiert nicht an dieser Filmfassung ansetzen. „Das ist eine hervorragend gebaute Komödie “, formuliert er ganz klar. „Dieses Stück muss man auf seine Weise ernst nehmen, dann funktioniert es perfekt.“ Die im Jahr 1930 als eine Art Rückblick auf das Unterhaltungstheater der Weimarer Republik im Berliner Schauspielhaus uraufgeführte Revue-Operette bringt einen liebevollen Blick auf der Deutschen liebstes Urlaubsland Österreich auf die Bühne. Dabei wird aber niemand bloß gestellt, eher werden einzelne Szenen in Anführungsstriche gesetzt.

Natürlich wird hier mit Klischees bis hin zum Auftritt des Kaisers gespielt, aber diese werden zugleich gebrochen. Und die Musik wird in der Celler Version auf ihren Kern zurückgeführt. Der lässige Tonfall des wiederaufgefundenen Notenoriginals rekrutiert aus der jazzigen Grundhaltung dieser Musik in Kombination mit einem vermeintlichen alpenländlichen Sound.

So manch Nummer ist eher Unterhaltungsjazz als Orchesteroperette. Da es in Celle sowieso kein Orchester gibt, sondern lediglich der Pianist Burkhard Niggemeyer als musikalischen Einmannbetrieb zur Verfügung steht, musste eine Celler Fassung des Stückes erarbeitet werden, von der das Produktionsteam sehr überzeugt wirkt. Voller Begeisterung wird erzählt, wie gut die musikalischen Impulse des musikalischen Leiters vom Ensemble auch szenisch aufgenommen werden und wie wirkungsstark wohl nicht nur die bekannten Schlagernummern herüberkommen dürften, sondern auch so manch originelle Tanzszene. Die Wirtin und ihr Oberkellner werden gespielt von Dirk Böther und Natascha Heimes.

Personell wird die Celler Aufführung groß besetzt sein, denn es werden insgesamt zwölf Schauspieler mitspielen. Von ganz besonderem Reiz könnte es für manchen Besucher sein, als Teil des Bühnenbildes mit einem Sekt auf der Terrasse des „Weißen Rössl“ zu sitzen. Man wird mittendrin im Geschehen sein, hautnah alles erleben und sehen, braucht aber keine Sorgen zu haben, dass man mitspielen müsste. Diese wenigen Plätze in allen 26 Aufführungen kosten einen kleinen Aufschlag und sind bereits sehr begehrt.

Von Reinald Hanke

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