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Celle Stadt Infiziert vom Phil-Collins-Virus
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Infiziert vom Phil-Collins-Virus
16:13 20.11.2018
Von Jürgen Poestges
Eine perfekte Lichtshow gehört zu den Auftritten von "Geneses" mit dazu. Quelle: Fabian Piekert
Celle

CELLE. Der Virus hat ihn 1983 befallen. „Da habe ich bei meinem Bruder das Album 'Genesis' gehört, mit dem Song 'Mama' darauf. Und ich war völlig fasziniert“, sagt Alex van den Berg. Der 40-jährige Braunschweiger war vor allen Dingen vom Schlagzeuger Phil Collins begeistert. Das hat sich bis heute gehalten. Denn inzwischen ist er Schlagzeug-Lehrer in der Kreismusikschule Celle – und Sänger und Schlagzeuger in der Formation „Geneses“, die die Musik des großen Vorbildes covert. Am Freitag, 30. November, spielen die Braunschweiger um 20 Uhr in der CD-Kaserne.

Das Besondere gegenüber anderen Coverbands: Wie auch das Original gehen "Geneses" mit zwei Schlagzeugern auf Tour. „Das gibt der Musik live schon eine ganz besondere Dynamik“, erklärt van den Berg.

Begonnen hat das alles im Jahr 2014. „Kim Schwarz, unser Schlagzeuger, den ich schon seit ewigen Zeiten kenne, und mein Freund Fabian Piekert, der uns heute managt, saßen in der Kneipe und haben uns gesagt: Jetzt probieren wir das einfach mal“, erinnert sich der 40-Jährige. „Und wir haben erstaunlich schnell einen Keyboarder und einen Gitarristen gefunden. Das zeigt ja, dass die Genesis-Musik auch heute noch sehr populär ist.“

Es bedurfte dann lediglich noch eines Aushangs am Schwarzen Brett des Probenraums in Braunschweig, und schon war ein Bassist gefunden. „Es hat dann noch ein paar Wechsel gegeben, aber jetzt steht die Formation.“

Von Peter Gabriel
bis Phil Collins

Die Bandbreite der Songs, die „Geneses“ spielen, umfasst weit mehr als nur die Ära Phil Collins, in der die bekanntesten Stücke entstanden: Neben „Mama“ etwa „No Son of Mine“, „I Can‘t Dance“ oder „Invisible Touch“. Auch die Zeiten von Peter Gabriel als Frontmann werden berücksichtigt. „Wir gehen in unserem Programm zurück bis zum Album 'Selling England by the Pound' aus dem Jahr 1973“, erklärt der Sänger. „Wir spielen zum Beispiel „I Know What I Like“. Weiterer Schwerpunkt sind Stücke aus dem Konzept-Album „The Lamb Lies down on Broadway“ aus dem Jahr 1974. Die beiden Frontmänner, die sich stimmlich so unterscheiden, stellen van den Berg nicht vor Probleme. „Ich will weder Gabriel noch Collins imitieren, das käme auch nicht ehrlich rüber.“

„Wer zu unserem Konzert kommt, wird auf jeden Fall zwei Stunden tolle Musik zu hören bekommen, dazu auch eine super Lightshow. Unser Equipment füllt schon einen Lkw.“

Zu Beginn ist er auch gar nicht davon ausgegangen, dass die Band so ein großer Erfolg wird. „Wir sind von vielleicht drei Konzerten im Jahr ausgegangen – 2017 waren es 30.“ Bei seinen Schülern in der Musikschule versucht er, den Genesis-Virus weiterzugeben. „Und bei einigen klappt das auch“, freut er sich. „Und es werden sicherlich auch viele von ihnen in der CD-Kaserne dabei sein.“

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