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Celle Stadt Inspizient Günther Goldammer seit über 25 Jahren beim Schlosstheater
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Inspizient Günther Goldammer seit über 25 Jahren beim Schlosstheater
14:19 21.03.2018
Von Jürgen Poestges
Schlosstheater-Inspizient Günther Goldammer an seinem Arbeitsplatz hinter der Bühne: Ein Pult mit Knöpfen, Mikrofon und Bildschirm, damit er alles im Blick hat, was auf der Bühne passiert. Ganz wichtig ist das Textbuch. Quelle: David Borghoff
Celle

Das wichtigste Requisit ist für Goldammer das Textbuch. „Ich muss immer auf dem Laufenden sein. An welcher Stelle wird das Licht gewechselt, wann dreht sich die Bühne oder wann muss der Vorhang fallen“, erzählt Goldammer. Dafür sind die Seiten des Textbuches mit allerlei Symbolen per Hand „verziert“ worden. Hier und da ist auch eine kleine handgemalte Brille zu sehen. „Das sind die Momente im Stück, in denen ich ganz besonders aufmerksam sein muss“, sagt Goldammer lachend.

„Die Illusion Theater darf nicht gestört werden.“ Das ist das Mantra, dass über seiner Arbeit steht und das er mit viel Herzblut umsetzt. „Die Menschen, die in die Vorstellung kommen, wollen abtauchen in die Welt dieses Stückes. Da muss alles passen, Licht, Musik, Geräusche.“ Und genau dafür ist das Pult da. Von hier aus gibt er den Beleuchtern die Zeichen, weist auf bestimmte Situationen wie schnelle Umbauten hin. Und er ist es auch, der zum Ende einer jeden Pause den Gong erklingen lässt, damit sich das Publikum wieder ins Theater begibt.

Als Inspizient ist er von der ersten Probe an dabei, bekommt die Entwicklung des Stückes hautnah mit. „Natürlich hat immer der Regisseur den Hut auf“, erklärt Goldammer. Aber die meisten Dinge, die auf der Bühne passieren, werden gemeinsam mit den Schauspielern erarbeitet. „Dadurch gibt es immer wieder neue Versionen eines Textbuches. Es werden Passagen gestrichen oder umgestellt. Es dauert lange, bis die endgültige Fassung steht.“ Dass irgendetwas mal richtig falsch gelaufen ist während einer Aufführung – daran kann er sich nicht erinnern.

Günther Goldammer ist seit 1981 beim Schlosstheater. „Eigentlich wollte ich nur ein Praktikum machen. Aber es hat mir so gut gefallen, dass ich am Ende der Zeit gefragt habe, ob sie nicht einen Platz für mich haben.“ In den Jahren hat er so manch einen Intendanten erlebt, viele Schauspieler kennengelernt. „Ich habe in diesem Haus schon viele Jobs übernommen. Letztlich bin ich dann auf dem Inspizienten-Stuhl gelandet.“ Manchmal schlüpft er auch in eine kleine Rolle. „Wir sind hier am Schlosstheater eine große Familie. Da kennt man sich und unterstützt sich. Sonst wären viele Dinge an einem so relativ kleinen Theater gar nicht möglich.“

„Tütchen alle“, lautet der Betreff der E-Mail, die die CZ schon vor dem offiziellen Start von „Celle blüht auf“ vom Landkreis erreicht. Einen Tag nach dem Auftakt meldet auch die Stadt Celle, dass die kleinen Saatguttütchen „Blühende Landschaft“ bereits vergriffen sind. 5000 Tütchen gingen bei der Aktion auf dem Celler Wochenmarkt weg, und im Kundencenter der CZ geben sich die Leser die Klinke in die Hand. Alle wollen dabei sein bei „Celle blüht auf“. Die CZ-Aktion hat damit einen super Start hingelegt. „Es macht einfach Spaß, so mit so vielen engagierten Menschen ins Gespräch zu kommen und fast ausschließlich positive Rückmeldungen zu erhalten“, sagt CZ-Redakteur Michael Ende, dem als Hobby-Imker das Thema Artenschutz eine Herzensangelegenheit ist.

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Darauf warten die Celler schon seit April 2016: In Sachen Celler B3-Ostumgehung soll es in Kürze zumindest ein Stückchen voran gehen. Auf Nachfrage der CZ heißt es jetzt seitens des Bundesverwaltungsgerichtes (BVerwG), dass noch im März mit Entscheidungen zu den beiden Revisionsnichtzulassungsbeschwerden zum geplanten Mittelteil der Ortsumgehung mit der umstrittenen Allerquerung bei Altencelle zu rechnen sei. Dann ist allerdings die Frage, in welche Richtung es voran geht. Manche Politiker hoffen auf einen Baubeginn noch in diesem Jahr.

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