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Celle Stadt Irritationen um Weihnachtsbäumchen in Neuer Straße
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Irritationen um Weihnachtsbäumchen in Neuer Straße
22:49 12.12.2016
Von Gunther Meinrenken
Celle Stadt

Die „Causa Weihnachtsbäumchen“ beschäftigt mittlerweile auch die Stadtverwaltung. Die FDP hat einen Antrag gestellt, in dem sie detailliert wissen möchte, wie das Aufstellen der Weihnachtsbäume geregelt ist. Elf Fragen hat Falkenhagen dazu formuliert, die Formblätter und deren Downloads, PayPal-Zahlungsmöglichkeiten, eventuelle Satzungen, aus denen sich eine Gebührenpflicht ergibt, und die in der Verwaltung anfallenden Kosten und den Zeitaufwand für die Bearbeitung der Anträge seitens der Geschäftsleute thematisieren.

Im Neuen Rathaus kann man keine bürokratischen Hindernisse erkennen, die den Kaufleuten vermeintlich in den Weg gelegt worden seien. „Das Procedere funktioniert hervorragend“, betont Stadtsprecherin Myriam Meißner. Für das Aufstellen der 22 Bäumchen von 16 Geschäftsinhabern hätte eine Geschäftsfrau einen Sammelantrag gestellt. „Die Verwaltungsgebühr dafür betrage seitdem rund 50 Euro. Der Sammelantrag macht auch deshalb Sinn, da die Geschäftsleute damit abgesichert sind, falls Schäden entstehen, etwa jemand stolpert und sich verletzt. So sind die Kaufleute versicherungstechnisch auf der sicheren Seite“, so Meißner.

Auch Sabine Rahn wundert sich. Sie ist Inhaberin des Frotteestübchens und besagte Geschäftsfrau, die den Sammelantrag gestellt hat. Zumindest bis vor zwei Jahren. „Die Sache ist einfach eingeschlafen“, sagt sie. Der jetzt aufgestellte Schmuck vor den Geschäften habe mit der Gemeinschaftsaktion nichts zu tun. Wenn es gewünscht sei, könne man gerne die Weihnachtsbäumchen wieder aufstellen, so Rahn. Ein Problem mit Verwaltung habe es nie gegeben. „Das hat immer sehr gut funktioniert“, sagt Rahn. Und der krumme Betrag von 1,98 Euro? Der sei entstanden, weil man die 50 Euro auf die teilnehmenden Geschäftsleute umgelegt habe.