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Celle Stadt Jetzt beim Kreis für schnelle Internetanschlüsse melden
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Jetzt beim Kreis für schnelle Internetanschlüsse melden
18:00 10.06.2016
Ab 2017 soll in bisher unterversorgten Gebieten Glasfaser-Kabel verlegt werden. Voraussetzung ist aber, dass 40 Prozent der Haushalt einen Anschluss buchen. Quelle: Wolfram Kastl
Celle Stadt

„Wir haben nach dem Start des Betriebes direkt mit der europaweiten Ausschreibung zur Pächtersuche begonnen und auf der Internetseite www.landkreis-celle.de/breitbandausbau die unterversorgten Bereiche adressgenau aufgeführt, damit jeder Bürger überprüfen kann, ob er im Ausbaugebiet des Landkreises wohnt“, sagte Daniel Eckardt, Betriebsleiter des Eigenbetriebes.

Der Eigenbetrieb „Breitbandausbau“ will bis Ende 2019 knapp 13.000 Haushalte mit schnellem Internet über den Pächter versorgen. „Wer das sein wird, wird sich nach Abschluss der gestarteten Ausschreibung ergeben. Dieser Pächter wird dann mit den jeweiligen Haushalten Kontakt aufnehmen und sein Angebot präsentieren“, so Eckardt.

Die landkreiseigene Umsetzung des Projektes ist im Rahmen eines FTTB (Fiber-to-the-Building)-Ausbaus geplant. Dies bedeutet, dass ein Glasfaseranschluss direkt ans Haus gelegt wird. Laut Kreis sind mit dieser Variante Internetgeschwindigkeiten bis zu einem Gigabit, also 1000 Megabit pro Sekunde, möglich. „Wir nehmen die Zukunft unseres Landkreises selber in die Hand“, sagte Landrat Klaus Wiswe über den jetzt gestarteten Eigenbetrieb „Breitbandausbau“. „Es kommt jetzt aber auch auf die Bevölkerung an. Nur wenn die Quote von 40 Prozent überschritten wird, kann der Landkreis Celle sich diesen millionenschweren Ausbau leisten“, animiert der Landrat die Bevölkerung, schon jetzt über die Internetseite den Kontakt zum Landkreis zu suchen.

Laut Planung des Kreises soll die Auswahl des Pächters im Herbst 2016 abgeschlossen sein. Mit dem Pächter zusammen soll es dann umfangreiche Informationen und Veranstaltungen geben, damit die Bürger umfassend informiert sind, bevor ein Vertrag abgeschlossen wird. Sollte die notwendige Quote von 40 Prozent dann überschritten werden, ist der Baubeginn im Frühjahr 2017 geplant.

Von Tore Harmening