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Celle Stadt Johanniter-Retter aus Celle belegen bei Wettkampf achten Platz
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Johanniter-Retter aus Celle belegen bei Wettkampf achten Platz
18:34 09.06.2016
Florian Fehlow, Heiko Juraschka, Miriam Hantzko und Heiko Hoppenstedt (von links) aus dem Celler Team versorgen beim Landeswettkampf zwei verunglückte Motorradfahrer. Quelle: Lena Kopetz / Johanniter
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Auch Johanniter aus dem Ortsverband Celle traten bei dem Wettkampf an. In der Kategorie A-Mannschaften, in der Sanitätshelfer ab 16 Jahren starten dürfen, belegten die Celler Retter den achten von 16 Plätzen. „Wir sind mit unserem Ergebnis auf jeden Fall zufrieden“, so Heiko Juraschka vom Celler Team. „Sieben von den acht Mannschaftsmitgliedern sind neu bei der JUH und es ist ihr erster Wettkampf. Aus dem Blickwinkel gesehen, ist unser Ergebnis nicht schlecht. Wir haben unsere Leistung auf unserem Level abrufen können“, so Juraschka.

In der Celler Mannschaft starteten Kimberly Warmke, Amrei Borger, René Krüger, Lena Jeep, Heiko Hoppenstedt, Florian Fehlow, Miriam Hantzko und Heiko Juraschka. Im Vorfeld des Wettkampfs haben die Retter mit Anja Hoppenstedt als Teambetreuerin für den Leistungsvergleich trainiert.

„Annähernd realistische Bedingungen werden durch trainierte und perfekt geschminkte Opferdarsteller geschaffen“, erzählt Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Hannover und verantwortlich für den inhaltlichen Part der Veranstaltung. „Durch den Leistungsdruck im Wettkampf und die Dramatik der Darstellung entsteht eine dem Realeinsatz entsprechende Situation. Eine bessere Vorbereitung für den Ernstfall gibt es nicht.“

Die Wettkampfteilnehmer, die in Otterndorf ihre Leistung präsentierten, sind immer dort im Einsatz, wo sie gebraucht werden - auch im Bevölkerungsschutz. So waren sie zuletzt im Bereich der Flüchtlingshilfe besonders aktiv. Das stetige Training der ehrenamtlichen Helfer auf hohem Niveau ist die Basis für Einsätze in der Katastrophenhilfe und im Rettungsdienst. Ministerpräsident Stephan Weil, Schirmherr der Veranstaltung, betonte in seinem verlesenen Grußwort, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement insbesondere für den Bevölkerungsschutz sei: „Ohne gute Vorbereitung und ständige Aus- und Weiterbildung wären Einsätze wie in der Flüchtlingshilfe nicht möglich.“

Bei der „Olympiade des Rettens“ messen sich die Teilnehmer in unterschiedlichen Wettkampfklassen inklusive den Rettungshundestaffeln aus zahlreichen Johanniter-Ortsverbänden in Theorie und Praxis.

Von Alexander Hänjes