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Celle Stadt Jugendbigband „Tonspur“ begeistert Celler Publikum
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Jugendbigband „Tonspur“ begeistert Celler Publikum
23:50 12.02.2018
Zwischen sanftem Blues und klassischem Swing: Die Bigband „Tonspur“ glänzt bei ihrem Konzert in Celle mit einem breiten Repertoire. Quelle: David Borghoff
Celle

Celle. Mit einem großen Dankeschön ging's an den Start. Bandleader Moritz Aring bedankte sich – auch bei und im Namen von seiner Co-Leaderin Marieke Ziesmann (Trompete) – für die umfassende Unterstützung, ohne die die Jugendbigband nicht bestehen hätte können, angefangen bei den Sponsoren, dem Verein, den Dozenten und vor allem den Freunden und Eltern, die die Arbeit der jungen Musiker „in so toller und umfassender Weise“ immer wieder unterstützen. „Ohne das würde es nicht gehen – und wenn wir jetzt hier spielen, dann spielen wir auch für sie, damit sie hören können, dass all diese Unterstützung Früchte trägt.“

Mit dem Konzert bekamen die Zuhörer einen Vorgeschmack auf das, was im Mai die Jury des Bundeswettbewerbs „Jugend jazzt“ in Frankfurt zu hören bekommt, wenn „Tonspur“ als Sieger und Vertreter Niedersachsens dort antreten wird. Hier ruht sich keiner auf erreichten Lorbeeren aus. Schon mit dem ersten Stück wagte sich die junge Bigband mit diesem Arrangement an eine Herausforderung: „Basie Straight Ahead“ – noch eher klassisch. Das zweite Stück dann moderner, mit einem guten Schuss Funk – und zwei Solointerpreten, die den ganzen Abend lang immer wieder glänzten (und nicht nur sie): Tom Luther am Piano und Lennard Stünkel mit seiner Posaune. „The Joy of Sound“ konnte als Titel nicht besser gewählt sein, war den Musikern trotz einer Spur Nervosität am Anfang die freudige Aufregung immer wieder anzusehen: konzentrierte Gesichter, auf die sich, wenn etwas gut geklappt hat, ein strahlendes Lächeln stahl.

Bei jedem weiteren Stück wuchsen Sicherheit und verdientes Selbstbewusstsein. Das Konzert war eine klare Ansage ans Publikum und an die Welt: „Das sind wir!“. Zwischen sanftem Blues, klassischem Swing. Mal verträumt slow – „Afternoon“ mit Janna Friedrich am Saxophon –, dann wieder eine sehr moderne Komposition wie „Joshua“ mit zahlreichen Rhythmuswechseln und „vielen Perspektiven, die Jazz zu bieten hat“. „Every Summer Night“ von Pat Metheny erinnerte an Trailermusik der 70er-Jahre-Filme – ein Einstieg in die darauf folgenden grandiosen Gitarrensoli von Paul Tollemer.

Auch in Sachen „Latin Groove“ brauchte sich das Orchester nicht zu verstecken: In „Spain“ konnte sich Lennart Möller neben Eric Mrotzek (Schlagzeug) ganz an den Percussions ausleben – die Zuschauer ließen sich zu gerne zum Mitklatschen animieren. Herausfordernde Arrangements, geschickte Intonierung, präzise Einsätze … eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig trägt: Die Bigband wuchs Stück für Stück an sich selbst und zog auch das Publikum in diesen Bann des Zusammengehörigkeitsgefühls. So war es kein Wunder, dass man mit „On the Sunny Side of the Street“ im Ohr und Herzenswärme den Saal nach der zweiten Zugabe verließ.

Von Doris Hennies

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