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Celle Stadt Junge Celler Führungskräfte begleiten Abgeordnete Lühmann und Otte
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Junge Celler Führungskräfte begleiten Abgeordnete Lühmann und Otte
15:08 19.05.2014
Von Christopher Menge
Kirsten Lühmann und Matthias Paschke Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

150 Unternehmer und Führungskräfte haben in diesem Jahr teilgenommen und jeweils einen Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine Woche lang begleitet.Paschke war mit der Celler Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann (SPD) unterwegs. „Den Alltag von Abgeordneten mitzuerleben, das schafft ein enormes Verständnis für die Herausforderungen, vor denen Politiker stehen. Das Pensum von über 70 Stunden in den Sitzungswochen und die Bereitschaft, sich in unterschiedlichste Themen einzuarbeiten, erfordert vollen Einsatz der Politiker“, betont Paschke, „die wesentliche Arbeit erfolgt in Einzelgesprächen, Arbeitsgruppen und den Ausschüssen. Es finden diverse Gespräche mit Experten zu verschiedensten Fachthemen statt – selbst Frühstück, Mittag und Abendessen werden für parallele Fachvorträge und Diskussionen mit unterschiedlichen Experten aus Unternehmen, Interessengemeinschaften und Verbänden genutzt.“ Gleichzeitig bot die Woche aber auch die Chance, mit Abgeordneten und Spitzenpolitikern aus allen Fraktionen über aktuelle politische Projekte zu diskutieren. So hat sich Paschke im Gespräch mit mehreren Abgeordneten gegen die stärkere Regulierung von lokal agierenden Kreditinstituten ausgesprochen. „Die Sparkassen hatten die Bankenkrise nicht zu verantworten.“Auch der Celler Bundestagsabgeordnete Henning Otte (CDU) beteiligte sich an dem Projekt und gab der Unternehmerin Ricarda Moss aus Scharnebeck, die Möglichkeit den politischen Alltag kennen zulernen. Auch sie nahm viele neue Erkenntnisse mit und sprach sich in den Diskussionen mit Volker Kauder, Thomas Oppermann und Gregor Gysi gegen die Benachteiligung von selbstständigen Unternehmern gegenüber Angestellten aus. „Ich hoffe deshalb, dass auch die Politiker, die wir in der Woche getroffen haben, die eine oder andere Anregung aus den Gesprächen mitnehmen“, sagt Moss.