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Celle Stadt Kämpfert Ortsbürgermeisterin in Neustadt/Heese
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kämpfert Ortsbürgermeisterin in Neustadt/Heese
09:46 09.12.2011
Von Michael Ende
Celle Stadt

CELLE-HEESE. Während der konstituierenden Sitzung des Ortsrates wurde die SPD-Politikerin als Nachfolgerin ihrer Parteifreundin Eva Lietzmann gewählt. Stellvertretende Bürgermeister sind Elmast Süzük (SPD) und Wulf Bätje (Grüne).

Kämpfert möchte den Wohnwert des Heesegebietes steigern und in der Öffentlichkeit bekannter machen. "Da wir der Ortsteil mit den höchsten Einwohnerzahlen sind und die jüngere Bevölkerung wenig Fläche zum Auspowern hat, werbe ich für einen Sportpark für Jung und Alt im Neustädter Holz werben – zum Beispiel mit einem Kletterpark und Streichelzoo. Dies wäre ein Anziehungspunkt nicht nur für Celler, sondern auch Besucher von außerhalb im größeren Umkreis und würde unseren Stadtteil weit attraktiver gestalten", hatte die 54-jährige gelernte Bürokauffrau und Mutter dreier erwachsener Kinder, die als Sachbearbeiterin im Bereich Planung und Technik in der Lobetalarbeit tätig ist, im Wahlkampf gesagt.

"In den kommenden 5 Jahren möchte ich mit dem Ortsrat und mit der Unterstützung der Bürger auch weiterhin die Modernisierung des Lauensteinplatzes vorantreiben", sagt Kämpfert: "Ebenso kämpfen wir weiterhin für die Verschönerung des Heeseplatzes. Wir bleiben dran, da dies in anderen Stadtteilen auch möglich ist."

Die neue Ortsbürgermeisterin setzt auf Kooperation der Akteure vor Ort: "Da der Ortsrat mit mehr Kompetenzen ausgestattet wurde, und dies ein bunter und lebendiger Stadtteil mit Menschen aus vielen Nationen ist, könnte ich mir auch einen Nachtflohmarkt oder gelegentlich in Verbindung mit unserem Wochenmarkt einen Multikultimarkt – von den Produkten bis zu den Kunden – vorstellen." Keinesfalls aus dem Auge verlieren dürfe man die Belange junger Leute: "Nach wie vor haben wir kaum Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche. Die Vernetzung von diversen Institutionen der Jugendsozialarbeit und den Schulen ist unabdingbar, da viele Jugendliche aus unserem Ortsteil hier zur Schule gehen."