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Celle Stadt Kamine
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kamine
11:24 05.02.2010
Celle Stadt

„Der, wie ich ihn nenne, handwerkliche Kamin wird vor Ort erstellt und entweder in einer Raumecke oder an einer Wand errichtet“, erläutert Sven-Lo­thar Zeitzmann vom gleichnamigen Kachelofen und Kaminstudio in Celle. „Ein Kaminofen wäre die einfachste Variante, die freistehend im Raum installiert werden kann. Diese Öfen sind mit einer Stahlverkleidung ummantelt und dann je nach Geschmack, beispielsweise mit Naturstein oder Keramik, verkleidet.“

Eine Alternative, die schon seit einigen Jahren wieder im Kommen ist, ist der Kachelofen. „Den gibt es zum einen komplett mit Kacheln verkleidet“, so Zeitzmann. „Der hat dann keine Wärmeluftöffnung, sondern gibt die ganze Hitze als Strahlungswärme über die Kacheln ab.“ Oder aber als Wärmeluftofen, der die erwärmte Luft durch Öffnungen an die Umgebung abgibt. Ebenso kann der Kachelofen als Kombination eingebaut werden: „Diese Variante besteht aus einem Grund- und einem Wärmeluftofen“, erklärt Zeitzmann. „Diese Art ist mit etwa 80 Prozent aller Geräte, die wir einbauen, am meisten vertreten.“

In einem Neubau sei die Installation eines Kamins oder Ofens am einfachsten. „Hier kann der Standort mit in die Planungen einbezogen werden“, meint Zeitzmann. „Anders ist das bei nachträglich eingebauten Geräten.“ Bei jedem seiner Kunden macht sich Zeitzmann vor Ort ein Bild der Situation. „Wenn beispielsweise eine Gasheizung bereits über den einzigen Schornstein des Hauses angeschlossen ist, dann wird es schwierig, falls nur ein Schacht vorhanden ist.“ Dann wird geprüft, ob ein externer Abzug nachträglich am Haus angebracht werden kann. Danach richte sich dann auch der Standort des Ofens. „Nicht in jedem Fall ist ein nachträglicher Einbau möglich.“

Bereits seit gut zehn Jahren hat die Nachfrage nach Kaminen und Öfen jeder Art wieder zugenommen. „Das Neueste vom Neuen ist ein Kachelofen, der mit allem notwendigen elektrischen Zubehör ausgestattet ist, um als Heizungsanlage zu fungieren“, so Zeitzmann. „Das heißt, er ersetzt die Öl- oder Gasheizung. Er kann mit Holz oder aber auch einer automatischen Pelletzufuhr befeuert werden. Hier hat sich in den vergangenen Jahren viel getan.“

Von Jasmin Nemitz