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Celle Stadt Katerstimmung bei Celler Wahlkämpfern
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Katerstimmung bei Celler Wahlkämpfern
15:04 16.10.2017
Von Michael Ende
Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

"Das Wahlergebnis der CDU hätten wir uns anders gewünscht, allerdings konnten wir in Celle erneut beide Wahlkreise direkt gewinnen. Wir nehmen dieses Wählervotum ernst und werden in den kommenden fünf Jahren kontinuierlich weiterarbeiten", so Adasch: "Ich möchte mit meiner Erfahrung aus 26 Jahren Polizeidienst und 31 Jahren Kommunalpolitik im Landtag weiterhin innenpolitisch tätig sein." Im Fokus stünden für Adasch weiterhin die Themen „Polizeipräsenz“, „Unterrichtsversorgung und Schulen“ und die Wahlkreisarbeit.

Bezüglich der Koalitionsverhandlungen betonte Adasch: "Die FDP hat sich mehrfach und vehement gegen eine Ampel-Koalition ausgesprochen, somit bleibt nur das CDU-geführte Jamaika-Bündnis oder die Große Koalition."

An sich sei das Wahlergebnis "hervorragend", so Rodenwaldt: "Wir konnten in Celle mit 5,2 Prozent überdurchschnittlich zulegen und sind damit hier die stärkste politische Partei geworden. Es war ein klarer Wahlsieg von Stephan Weil." Leider zähle er selbst nicht zu den Siegern: "Gerne wäre ich auch direkt für Celle in den Landtag eingezogen. Leider hat es nicht geklappt. Ich gratuliere Thomas Adasch zum Gewinn und wünsche ihm viel Erfolg in Hannover."

Rodenwaldt, der auch die SPD im Celler Stadtrat anführt, hatte am Wahlabend gesagt, er habe "am Stück fast zwei Jahre Wahlkampf gemacht." Sein Fraktionsvorsitzenden-Kollege Heiko Gevers von der CDU hofft, dass nun Schluss sei mit der "Fundamentalopposition" der SPD im Rat. Dafür macht Gevers auch den ehemaligen Oberbürgermeister und jetzigen SPD-Vorsitzenden Dirk-Ulrich Mende verantwortlich: "Es war in den letzten Jahren schon nicht immer einfach, Mehrheiten für Entscheidungen zusammenzuführen. Nun findet die SPD-Fraktion – wohl durch ihren neuen SPD-Ortsvereinsvorsitzenden getrieben – offenbar Gefallen an einer dauerhaften Verweigerung bei der Mitarbeit an der Lösung städtischer Probleme und wird ihrer Verantwortung nicht gerecht."