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Celle Stadt Kaum Platz in Celler Frauenhäusern
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kaum Platz in Celler Frauenhäusern
04:55 26.02.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Maja Hitij
Celle Stadt

Zwei Einrichtungen, in denen Frauen Schutz, Beratung und Unterstützung finden, gibt es in Celle: das Frauenhaus Celle und das Haus der Familie des Paritätischen. In beiden Häusern gibt es insgesamt 27 Plätze für Frauen und deren Kinder. Die Situation in den Einrichtungen stellt sich ähnlich dar (siehe Grafik). „Unser größtes Problem ist, dass wir keine Wohnungen für die Frauen finden", erklärt Annette von Pogrell, Vorsitzende des Trägervereins Frauenhaus Celle.

Eine Unterbringung in einem Frauenhaus ist nicht auf einen längeren Zeitraum angelegt. "Die Frauen sollen eigentlich schnell auf eigenen Füßen stehen", sagt von Pogrell. Und dazu gehört ein selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung. Doch: "Bezahlbaren Wohnraum zu finden, wird immer schwieriger", so Dagmar Wendland, Sozialarbeiterin im Haus der Familie.

Außerdem schlage mittlerweile auch die Flüchtlingswelle von 2015 auf die Frauenhäuser durch. "Der Anteil von Migrantinnen in unserem Haus steigt an. Diese Frauen haben es wegen mangelnder Deutschkenntnisse besonders schwer, eine Wohnung zu finden", sagt Wendland. Und von Pogrell weiß: "Auf diese Klientel springen die Vermieter nicht gerne an."

Die Folge: Weil die Frauen keine Wohnungen finden, die über Sozialleistungen wie Hartz IV zu bezahlen wären, sind sie länger im Frauenhaus. "Das verstopft sozusagen die Einrichtung. Die Aufenthaltsdauer im Haus der Familie ist gestiegen. Die Plätze werden blockiert", erläutert Wendland.

Hilfesuchende Frauen werden zwar auch abgewiesen, wenn andere Problemlagen wie Obdachlosigkeit oder Drogensucht vorliegen, weil "wir auf diese Fälle nicht ausgerichtet sind und nicht angemessen helfen können", so von Pogrell. Doch im Frauenhaus Celle ist Platzmangel mittlerweile der häufigste Grund dafür, dass Frauen abgewiesen werden. 2016 wurden 115 Frauen wieder weggeschickt, weil die Zimmer belegt waren, im vergangenen Jahr waren es 91. Im Haus der Familie waren es 75 beziehungsweise 20.

"Wir kooperieren intensiv mit den Celler Wohnungsbaugesellschaften. Die sind auch aufgeschlossen, aber oft haben sie einfach nichts", sagt die Vorsitzende des Trägervereins Frauenhaus Celle. Und dort, wo es günstigen Wohnraum gibt, wie etwa in Bergen, wollen die Frauen oft nicht hin, "weil sie von dort aus nur schlecht ihre Angelegenheiten regeln können". Von Pogrells Forderung: "Wir müssen in Celle dringend mehr sozialen Wohnraum schaffen."

So ein klein wenig ängstlich schauten sie schon, als sie auf die Bühne in der CD-Kaserne kletterten. Die Musiker der „Little Bigband“ eröffneten den Abend in der so gut wie ausverkauften Halle 10. Es folgten die Kollegen der „großen“ KAV-Bigband. Und nach der Pause die Profis. Denn die NDR-Bigband hatte dieses tolle Konzert erst möglich gemacht. Die Musiker um den norwegischen Chefdirigenten Geir Lysne sorgen dafür, dass die Nachwuchsbands einmal vor großem Publikum musizieren konnten.

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