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Celle Stadt "Kensington Road" rocken in Celler Altstadt-Gassen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Kensington Road" rocken in Celler Altstadt-Gassen
17:01 24.06.2011
Von Jürgen Poestges
Kensington Road Quelle: nicht zugewiesen
Celle Stadt

CELLE. Die Berliner Band, die übrigens gestern ihr zweites Album „The last Living Giant“ veröffentlicht hat, eröffnet den zweiten Tag beim Festival vor dem Celler Schloss. „Dann ist es ja noch hell, das kennen wir gar nicht“, sagt Tomek. Und erinnert sich an ein Interview des kanadischen Sängers Bryan Adams. „Er hat gesagt, wenn er bei Tageslicht auftritt, dann zieht er sich immer ein weißes Hemd an, damit man sieht, wo wer ist. Vielleicht machen wir das ja auch so.“

Tomek und seine vier Band-Kollegen sind keineswegs zum ersten Mal in Celle. „Wir haben beide Alben in einem Tonstudio in Bergen/Hohne aufgenommen. Und dabei haben wir uns Celle angeschaut. Das wird mit Sicherheit ein imposantes Konzert auf der Bühne vor dem Schloss. Wir freuen uns sehr darauf.“

Bei „Kensington Raod“ denken viele sicherlich zunächst an die breite Straße in London. In diesem speziellen Fall geht es aber um eine andere Straße. „Die liegt in der kanadischen Provinz, wo man entweder abends mit einem Bier versackt oder mit Freunden Musik macht“, erzählt Tomek. Er hat im Jahr 2000 für anderthalb Jahre eben dort gelebt. Nach einem Rucksack-Urlaub mit einem Freund war er dort hängen geblieben. Und hat seine ersten Schritte in die Musik getan. Mittlerweile gibt es zwei „Kensington Road“-Alben und dem offiziellen Song zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft 2010: „Personal Transcendental Experience“.

In Celle haben sie nun ihr neues Werk im Gepäck. „Es ist eine große Erleichterung, wenn man ein Album fertig hat. Denn es steckt viel Arbeit darin. Aber dieses Mal ist es 100-prozentig so geworden, wie wir es uns vorgestellt haben.“ Anfang des Jahres habe man sich in Hohne eingeschottet. Tomek: „Da war es teilweise so kalt, dass uns die Wasserleitung eingefroren ist. Da kam schon echter Lagerkoller auf, wir sind dann mal nach Hamburg oder Hannover gefahren.“ Aber der Aufwand habe sich gelohnt. Den Stil der Band kann und will er nicht wirklich festlegen. „Das ist so ein Singer-Songwriter-Rock-Indie-Ding.“ Auf den Punkt gebracht: Eingängige Songs, melodiös, mit guten Texten – gute, handgemachte Musik, bei der sich das Zuhören lohnt.

Davon kann sich das Celler Publikum bei den „CellAir Musicdays“ überzeugen. Karten gibt es im Vorverkauf im Ticketcenter der Celleschen Zeitung, Bahnhofstraße 1. Sie kosten 21 Euro für den Freitag, 23 Euro für den Sonnabend. Ein Zwei-Tages-Ticket gibt es bereits für 38 Euro, jeweils plus Vorverkaufsgebühr. CZ-Abo-Max-Kunden erhalten eine Vergünstigung von ein Euro auf die Tages- und drei Euro auf die Zwei-Tages-Tickets.