Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Kinder-Akademie: Celle in Hexenküche größer als Hannover
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kinder-Akademie: Celle in Hexenküche größer als Hannover
17:35 23.02.2015
Diplomingenieur und Wissenschaftsredakteur - Joachim Hecker experimentiert in der CD-Kaserne vor vielen jungen Studenten der Kinder-Akademie.  Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Der Erlebnisnachmittag begann mit einem Experiment, bei dem die siebenjährige Jutta Hecker assistierte. Als Erstes benötigte man zwei große Frösche aus Styropor und einen Topf mit Wasser. In Heckers Hexenküche hießen die beiden Frösche „Celle“ und „Hannover“. Dann kochte man den Frosch „Hannover“ bei 180 Grad eine halbe Stunde lang und nahm ihn aus dem dampfenden Topf heraus. Was war geschehen? „Hannover“ war geschrumpft und hart geworden. Des Rätsels Lösung liegt in der Materialbeschaffenheit des Styropors: Im Wasser wird es zuerst weich, aber durch den Dampfdruck wird die Luft aus dem Styroporfrosch gepresst, so dass er klein und steinhart wird. Zumindest nach diesem Experiment ist Celle einmal größer als Hannover.

Hecker zeigte auch sein heißestes Experiment. Er nahm einen 50-Euro-Schein, tauchte ihn vorher in Spiritus und ließ einen Freiwilligen aus dem Publikum den Schein mit einem Feuerzeug anzünden. Aber komischerweise verbrannte der Geldschein nicht. Hecker erklärte, dass dem Spiritus noch ein wenig Wasser beigemischt war. Denn nur ein bisschen Wasser genügt, um einen Löscheffekt zu erzeugen.

Heute von 16.30 bis 17.30 Uhr geht es in der CD-Kaserne um die Frage, wie Kriminalisten Verbrecher überführen. Es referiert Professor Klaus Püschel. Er leitet das Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Von Frida Maecker