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Celle Stadt Kinder aus Uganda versprühen in Celle Hoffnung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kinder aus Uganda versprühen in Celle Hoffnung
19:12 10.10.2016
Nach dem letzten Lied gaben die Celler Standing Ovations. Im Anschluss konnten die Besucher sogar Patenschaften abschließen. Quelle: Alex Sorokin
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Zu den Liedern, die die 15 Jungen und Mädchen auf Englisch, Swahili und ihrer Muttersprache Luganda sangen, führten sie tänzerische Choreographien auf und überzeugten auch mit bunten Kostümen.

Der ugandische Abel erzählte: „Unser Titelsong 'My Story' handelt von der Hoffnung durch Jesus, die aus Armut, Krankheit und Tod rettet.“ Die bewegende Stimmung der Kinder steckte das Publikum vom ersten Augenblick an. „Ich fühle Begeisterung für die Jungen und Mädchen, die mit Rhythmus im Blut pure Lebensfreude auf die Bühne gebracht haben“, sagte Hinnerk Brandt.

Schließlich warfen sich die Jungen und Mädchen in ihre traditionell-afrikanische Kleidung und führten, während einige sogar Töpfe auf ihrem Kopf balancierten, ihre finale Choreo, begleitet von Trommeln und Rasseln, auf. Nach dem letzten Klang des Liedes applaudierten die Celler begeistert und gaben „Standing Ovations“.

Im Laufe des Abends stellte sich auch die Organisation „Celebrate Hope Ministries“ vor, die Partnerschaften für ugandische Kinder vermittelt und auch für einige Sänger und Tänzer bereits Partner gefunden hat. Das Besondere ist, dass mit 25 Euro pro Monat nicht nur das Patenkind eine Chance auf Schulbildung bekommt, sondern die Familie auch eine Kaffeefarm erhält, mit der sie sich selbst nach den sechs Jahren Patenschaft versorgen kann. 2016 wurde der Kaffee der Farmen aus der Organisation sogar zu Platz eins des besten Kaffees aus ganz Uganda gewählt.

Wer sich besonders an den einzigartigen Abend erinnern wollte, konnte die Trommeln der Kinder ersteigern. Außerdem gab es die Möglichkeit, sich über die Organisation zu informieren und direkt eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen. Ebenso stellten sich die „Ingenieure ohne Grenzen“ vor. Die Vereinigung unterstützt technische Hilfeleistungen in Uganda, die beispielsweise für frisches Trinkwasser in den Gemeinden sorgen.

Von Marie Schiller