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Celle Stadt Kinder sind begeistert von Celler Mausefallen-Auto
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kinder sind begeistert von Celler Mausefallen-Auto
16:14 23.03.2018
Von Nadya Sevik
Kursleiter Hasko Weise gibt Justus Tipps beim Basteln des Mausefallenautos. Finja zieht den Faden stramm. Justin testet sein Gefährt. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

Elf Kinder haben am zweitägigen Technik-Workshop in der museumspädagogischen Werkstatt des Bomann-Museums teilgenommen. „Zu Hause bastele und baue ich auch sehr gerne. Das macht eine Menge Spaß, besonders wenn es um Autos geht“, sagt Joris. Vor etwa zwei Jahren hat er das erste Mal mit seinen Freunden ein Baumhaus gebaut, seitdem ist er von handwerklicher Arbeit begeistert. In einem ist sich Joris bereits sicher: „Ich möchte später in der Ahnsbecker Zimmerei arbeiten.“ Damit kommt er dem Ziel dieses Workshops ziemlich nahe. „Wir wollen junge Menschen für Technik und Handwerk begeistern“, sagt Kursleiter Hasko Weise.

Damit so viele Kinder wie möglich teilnehmen können, werden diese Autos mit den einfachsten Mitteln konstruiert. Unterstützt wird der Kursus von der Stiftung NiedersachsenMetall, die möglichst viele Jugendliche dazu bringen möchte, technische Fächer zu studieren. „Der Spaß ist ein großer Faktor, gleichzeitig wird die Kreativität der Kinder angekurbelt“, erklärt Ulrich Rohde von der Stiftung NiedersachsenMetall.

Eifrig hilft Finja ihrem kleinen Bruder beim Aufwickeln des Fadens. Zusammenarbeit wird hier groß geschrieben. „Der Kursus hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt. Wenn er nächstes Jahr noch einmal stattfindet, nehme ich wieder teil“, verrät der 14-jährige Justin. Sein Auto ist fertig. Nun spannt er den Faden und dann kann die Fahrt durch den Museumssaal losgehen.
In Braunschweig hat der Kult rund um die Mausefallenautos zu einer neuen Veranstaltungstradition geführt – es gibt seit zehn Jahren Wettrennen mit alternativen Flitzern. Dabei geht es nicht darum, wie schnell die Fahrzeuge fahren, sondern darum welche Wagen am weitesten fahren – teilweise bis zu 90 Meter weit.

Viele Kinder in der Museumswerkstatt haben sichtbar Freude am Tüfteln. Justin findet: „In der Schule gucken die Lehrer einem ständig über die Schulter. Dafür ist es hier sehr entspannt und Vieles dürfen wir selbst entscheiden.“

Sie bezeichnen Menschen, die Flüchtlinge willkommen heißen, abfällig im Neonazi-Jargon als „Gutmenschen“ oder „Bahnhofsklatscher“, brüllen in bester Trump-Manier „Fake News“ durch den Saal, wenn sie mit belegbaren Fakten konfrontiert werden, die sie nicht hören wollen und drohen damit, dass man sie aus dem Celler Stadtrat nicht mehr „weg bekommt“ – die Ratsherren der AfD wollen provozieren, hauen auf den Putz, gefallen sich in der Rolle „alternativer“ Politiker. Während der jüngsten Ratssitzung sorgte Frank Pillibeit, der bei der AfD die Rolle als Mann fürs Grobe übernimmt, für einen Eklat, der viele Ratsleute konsterniert und sprachlos zurückließ.

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