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Celle Stadt Kinder wollen Schiff im Französischen Garten entern
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kinder wollen Schiff im Französischen Garten entern
16:43 11.04.2018
Von Dagny Siebke
Für 63.000 Euro bringt die Stadt Celle den Spielplatz im Französischen Garten auf den neuesten Stand. Einige Anwohner fragen sich, warum die Baustelle monatelang stillstand. Doch seit Montag sind die Profis mit Bagger endlich am Werk. Quelle: Lilith Marciniak
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Am Montag hat der Aufbau des Spielplatzes endlich begonnen. Jetzt buddeln sich erst einmal die Profis mit Bagger durch den Sand und bauen Häufchen. Kinder und Eltern sind gespannt, was die Neuerungen mit sich bringen. Doch müssen sie sich wahrscheinlich noch bis Ende Mai gedulden, bis die Jüngsten die neuen Spielgeräte testen können. Weshalb wurde nicht schon viel früher angefangen zu arbeiten?, fragt sich zum Beispiel Imke Behr, während sie sich mit ein paar Müttern und ihren Kindern auf der Wiese ausbreitet. Einige Anwohner haben ihnen erzählt, dass sie von ihren Fenstern aus beobachten konnten, dass die Baustelle durchgehend stillstand.

„Natürlich gibt es noch andere Spielplätze in der Umgebung, aber dieser ist einfach der schönste und die anderen sind auf die Schnelle einfach zu weit weg“, sind sich die Mütter auf der Picknickdecke einig. „Dieser Spielplatz war immer eine Anlaufstelle für viele Familien und ihre Kinder, nun müssen wir alle ausweichen.“

Dass der Spielplatz sehr beliebt bei Celler Familien ist, ist auch im Rathaus angekommen. Meißner kündigt an: "Wenn alle Arbeiten erledigt sind, werden wir das Areal im Rahmen einer kleinen offiziellen Eröffnung wieder zum Spielen freigeben." Warum sich die Bauarbeiten so lange hinziehen? "Das liegt genau daran, dass Winter war", erklärt Stadtsprecherin Myriam Meißner und betont: "Und in diesem Winter hatten wir zum einen mit Frost und zum anderen mit Hochwasser zu kämpfen."

Imke Behr und ihr vierjähriger Sohn können nicht wirklich verstehen, warum "das sinkende Schiff" überhaupt umgebaut werden musste. "Wir fanden den Spielplatz gut so, wie er war, uns sind keine Mängel aufgefallen", sagt die Mutter. Andere Spielplätze seien viel unsicherer, mit viel Glas und Müll auf dem Boden, finden auch anderen auf der Picknickdecke.

Nach nunmehr 17 Jahren Standzeit habe die Stadtverwaltung festgestellt, so Meißner, "dass dieses Kernspielgerät nur noch mit wirtschaftlich nicht mehr zu vertretendem Aufwand zu reparieren wäre, weshalb die Entscheidung für eine komplette Erneuerung gefallen ist." Das maritime Leitthema des Schiffs werde mit der neuen dreiteiligen Konstruktion aus Metalleinzelteilen beibehalten. Die neuen Geräte und deren Einbau kosten insgesamt rund 63.000 Euro.

Vom Zaun aus schaut sich Imke Behr mit ihrem Sohn die neuen Einzelteile genau an und sagt: „Ich fand den Spielplatz mit Holz viel schöner. Wieso jetzt so viel Metall mit eingebaut wird, verstehe ich nicht.“

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