Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Kindheitstraum wird wahr: Mutz Hempel im Celler Schlosstheater
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kindheitstraum wird wahr: Mutz Hempel im Celler Schlosstheater
11:51 20.01.2017
Von Jürgen Poestges
Moritz „Mutz“ Hempel im Celler Schlosstheater. Hier wird er zwei Konzerte geben und das Ambiente genießen Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Die Idee hatte Mutz schon länger. Konkret wurde es, als er bei einer Veranstaltung den Intendanten Andreas Döring traf. „Ich habe ihn dann einfach einmal gefragt, ob er sich das vorstellen könnte. Und habe mich gefreut, dass ich offene Türen bei ihm eingerannt bin“, erzählt der Sänger und Gitarrist. „Ich kann in diesem Ambiente meine Lieder ganz anders interpretieren.“ Im Mittelpunkt stehen dabei die Songs seines im vergangenen Jahr erschienenen Solo-Albums „Get me Nutz“. Aber auch Neues wird zu hören sein. „Ich habe einige Songs, die noch keiner gehört hat. Die werden wir auch spielen. Das Motto für das Schlosstheater-Konzert ist: Weniger Cover, mehr eigenes Material.“

Welche Songs er mit seinen Gästen spielen wird, verrät er nicht. Mit dabei sind unter anderem seine Geschwister Florian Hempel an der Geige und Wiebke Seebode, ehemals Hempel, am Cello. Dazu kommen Martin Cornell („Sexy Chocolate“) und Johannes Gerber, Sänger und Gitarrist der Detmolder Band „GranDuca“. Während er mit seiner Band „Drone“ eher in den härteren Gefilden unterwegs ist, verspricht Mutz für die Konzerte im Schloss ein abwechslungsreiches und eher rockig-folkiges Programm. „Die Banditz und ich haben inzwischen unseren eigenen Stil entwickelt. Es macht uns riesigen Spaß. Das werden auch die Besucher merken.“

Für die Akustik des Schlosstheaters hat Mutz eigens eine Anlage aus Hannover organisiert. „Wir können hier nicht mit einer großen Anlage mit fetten Boxen arbeiten. Die Lautsprecher sind sehr schlank, die Technik entsprechend. Es wird eine echte Herausforderung, auch, was das Personal anbetrifft.“

Der er sich aber gerne stellt. Und er verrät: „Wir stehen immerhin auf einer Theaterbühne. Wir werden das vorhandene Equipment voll ausschöpfen.“ Man darf sich also auf ein ganz besonderes Ereignis freuen.