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Celle Stadt Klassentreffen der Gitarrenvirtuosen in der Celler CD-Kaserne
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Klassentreffen der Gitarrenvirtuosen in der Celler CD-Kaserne
14:14 03.04.2018
Von Jürgen Poestges
Mit einer Vielzahl an Gästen spielte das „Friday Night Trio“ im Mai 2017 in der ausverkauften Halle 16 der Celler CD-Kaserne. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Henning Rümenapp ist Schuld! Der Gitarrist der Formation „Guano Apes“ hatte seine Weihnachtsgrüße im Dezember mit dem Zusatz „Lasst uns mal wieder was zusammen machen“ ergänzt. Die beiden anderen Musiker des „Friday Night Trios“ waren sofort einverstanden. „Allerdings hatte Henning April oder Mai vorgeschlagen. Das ging terminlich aber leider gar nicht“, sagt Kai Thomsen vom Duo „Pour L‘Amour“ und „nebenbei“ Geschäftsführer der CD-Kaserne. Und so kommt es jetzt am Donnerstag, 20. Dezember, zum „Klassentreffen“ der drei Freunde – Christos Mamalitsidis (Nikki Puppet, Victory) ist natürlich auch wieder dabei. Vor 13 Jahren haben sie zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne gestanden.

Kosho von den „Söhnen Mannheims“ und Jens Eckhoff von „Wir sind Helden“, die bereits einige Male das Celler Trio unterstützt haben, machen den Reigen komplett. „Es wird sicherlich wenigstens ein Sänger dabei sein. Wir sind noch auf der Suche“, verrät Thomsen.

Die Musiker verlassen bei der „Nacht der Gitarren“ ihre Genres. Sie stellen sich der Herausforderung, Stücke zu interpretieren, die sich von der eigenen Musikrichtung vollkommen unterscheiden. So entwickelt sich ein Konzert zur Geschichtsstunde: Musik des 16. Jahrhunderts von John Dowland, Mozart- und Bach-Interpretationen, Flamenco, Folk und dazu Klassiker der heutigen „Gitarrengötter“ wie Paco de Lucia und Eric Clapton gehören zum Programm.

Heute startet der Vorverkauf. Die Karten zum Preis von 26 und 23 Euro gibt es im Ticket-Center der Celleschen Zeitung, Bahnhofstraße 1, und in der CD-Kaserne.

Im November wollen die fünf Gitarristen mit den Proben beginnen. „Dann schließen wir uns für ein Wochenende im Tonstudio von Jens Eckhoff in Hannover ein“, sagt Thomsen. Das einzige, dass er verrät: es wird ein neues Programm zusammengestellt. „Da der Termin kurz vor Weihnachten ist, gibt es sicher auch ein paar Weihnachtslieder zu hören.“

Kennengelernt haben sie sich über das Coaching von jungen Musikern beim Deutschen Musikrat. Henning Rümenapp leitet das Pop-Camp, Kosho, Eckhoff und auch Thomsen sind auf diesem Feld ebenfalls tätig. „Das ist jetzt zehn Jahre her. Und ich weiß noch wie heute, dass wir uns sofort blendend verstanden haben. Wir liegen musikalisch absolut auf einer Linie. Und es war schnell klar, dass wir auch mal etwas zusammen machen wollen“, sagt Thomsen. Und ergänzt lachend: „Wir spielen die Konzerte ja nur, damit wir uns immer mal wieder treffen können.“ Und das machen sie als positiver Nebeneffekt auch sehr zur Freude der inzwischen zahlreichen Fans des „Friday Night Trios“. Im vergangenen Jahr musste die Band wegen der großen Nachfrage von der kleinen Halle 16 in die größere Halle 10 umziehen. Jetzt hat man gleich die großzügigere Variante gewählt. Nichtsdestotrotz sollte man nicht zu lange mit dem Kartenkauf warten.

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