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Celle Stadt Koffermarkt in Celle kommt gut an
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Koffermarkt in Celle kommt gut an
17:00 04.12.2013
Aufgeklappter Koffer als Präsentations- und Verkaufsfläche für Handgemachtes und schöne Besonderheiten: Celles erster Koffermarkt im Capito fand regen Zuspruch im Quartier. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

Liebevoll Ausgewähltes aus dem aufgeklappten Koffer, das sei der neueste Hit und würde sich durch seine Individualität von anderen Verkaufsmärkten erheblich abheben, versprachen Theresa Löwen aus Celle und Catrin Kuhtz aus Ovelgönne, als sie im Stadtteiltreff „Capito“ in der Hattendorffstraße vorstellig wurden.

Die beiden rührigen Organisatorinnen behielten recht. Nur zehn Ausstellerinnen wurden zugelassen, und jede hatte ein anderes Angebot aus dem Koffer gezaubert - alles handgemachte Artikel, versteht sich. Theresa Löwen zum Beispiel präsentierte einen "Leseknochen", der schnell eine Käuferin fand und ihr beim Lesen im Liegen oder Sitzen Entspannung bieten wird oder als Buchstütze dient. „Alles selbst genäht“, preist die Cellerin ihre individuellen Artikel an. Auch der Koffer von Catrin Kuhtz quoll über. Besonders originell waren die aus Fotos gefalzten Sterne, was natürlich bestens zum ersten Advent passte.

Katja Koch hatte Knopfringe im Angebot, farbenprächtig und gut anzusehen. Die Cellerin Christel Wingeroth überzeugte durch Holzengel, rustikal und doch ausgesprochen liebevoll gestaltet. So ging es durch alle zehn Koffer. „Wir hätten weitaus mehr Anbieterinnen präsentieren können, denn der Verkauf aus Koffern ist der neueste Trend in vielen deutschen Städten“, versichert Kuhtz.

So gab es einen Koffer prallvoll mit Gläsern selbst gemachter Marmeladen, weitere Koffer mit Schmuck eigener Produktion, Ölen und wohlfeil riechenden Seifen, handgemachter Portmonees, Weihnachtsbasteleien sowie dekorativen und nützlichen Dingen.

Konkurrenzdruck gab es nicht unter den Frauen, die sich schon beim ersten Celler Koffermarkt den einen oder anderen Käufer mehr erhofft haben, aber dennoch einen ganz zufriedenen Eindruck hinterließen. Schließlich muss sich ein neuer Trend auch in Celle erst einmal durchsetzen.

Die Atmosphäre im „Capito“ war jedenfalls von durchgehender Fröhlichkeit, zumal der Gastgeber mit selbstgebackenem Kuchen und Getränken mithilfe seiner ehrenamtlichen Helfer mehr umsetzen konnte, als an einem gewöhnlichen Sonnabend. (gn)

Von Gert Neumann