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Celle Stadt Konjunkturpaket II: Stadt verbaut 2,7 Millionen Euro
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Konjunkturpaket II: Stadt verbaut 2,7 Millionen Euro
15:15 05.02.2012
Von Gunther Meinrenken
L‰rmschutzwall Wilhelm-Heinichen-Ring Quelle: Peter M¸ller
Celle Stadt

„Das hat sich für die Stadt Celle gelohnt“, befand Stadtbaurat Matthias Hardinghaus im jüngsten Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen. Besonders freute er sich darüber, dass es gelungen war, mit den Fördergeldern in Höhe von etwas mehr 2 Millionen Euro, zu denen die Stadt noch einmal um die 670.000 Euro dazu schießen musste, in erster Linie die lokale Wirtschaft zu unterstützen. „95 Prozent des Auftragsvolumens haben wir an Unternehmen aus der Region vergeben können“, meinte Hardinghaus.

Stadtplaner Wolfgang Schucht führte den Ausschussmitgliedern noch einmal anschaulich die Dimensionen des Konjunkturpakets II und die immense Arbeit, die die Stadtverwaltung bewältigt hatte, vor Augen. „Pro Tag sind im Durchschnitt 5500 Euro verbaut worden“, so Schucht. „Jetzt muss man nur noch sehen, ob dadurch wirklich Einsparungen erzielt werden“, merkte CDU-Ratsherr Axel Fuchs an. In zwei bis drei Jahren, so Schucht, wolle man dies überprüfen.

Im Rahmen des Konjunkturpakets II sollte vor allem die Bildungsinfrastruktur, sprich Schulgebäude oder auch Museen energetisch auf Vordermann gebracht werden. 65 Prozent der Mittel waren alleine hierfür vorgesehen. So fallen allein 27 der insgesamt 48 realisierten Vorhaben in den Bildungssektor der Stadt Celle.

Weitere Nutznießer des bundesweit aufgelegten Förderprogramms waren etwa das Mehr-Generationen-Haus in der Fritzenwiese (Fenster), das Flüchtlingswohnheim in Scheuen (Wärmedämmung), die Begegnungsstätte im Französischen Garten (Heizkessel) oder auch die Standorte verschiedener Ortsfeuerwehren, die neue Fenster erhielten.

Zusätzlich verwendete die Stadt das Geld für den Lärmschutzwall am nördlichen Wilhelm-Heinichen-Ring (300.000 Euro) oder einen neuen Fahrbahnbelag in der Straße Am Heiligen Kreuz (75.000 Euro).

Weitere Fördermittel hatte die Stadt vom Niedersächsischen Kulturministerium erhalten. Für 96.300 Euro hat das Neue Rathaus davon an 13 Schulstandorten Notebooks, Netbooks, Projektoren mit Whiteboardsoftware und andere Zubehör angeschafft.