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Celle Stadt Kränze statt Kronen für Celler Hauswirtschaftsprinzessinnen für
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kränze statt Kronen für Celler Hauswirtschaftsprinzessinnen für
15:29 05.03.2018
Einige Produkte wurden eigens für den Tag der offenen Tür von den Schülern kreiert und erfreuten sich bei den Besuchern großer Beliebtheit: Miriam Müller und Henrike Gehrdau-Schröder (vorne) präsentieren Kräuterlikör, Rosmarin-Chiliöl sowie Paprika-Chili-Aufstrich. Quelle: Anke Schlicht
Celle Stadt

Ein Workshop zeigte, wie aus Buchsbaum, Schleierkraut und Chrysanthemen ein Haarkranz geflochten wird. Wie schmückend diese Diademe aus Natur sein können, demonstrierten die jungen Damen als Modell.

Traditionell bereitet der untere Jahrgang der zweijährigen Fachschule für Hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen den Tag der offenen Tür vor, macht Führungen, stellt neue selbst kreierte Produkte im KräuThaer-Laden vor und sorgt für Menüzubereitung und Service im Café KräuThaer. Praxisbezug wird in diesem Ausbildungsgang großgeschrieben. Auch Marketing und Preiskalkulation stehen auf dem Programm. Die Besucher aus ganz Deutschland konnten sich nicht nur einen Eindruck vom Unterricht verschaffen, sie ließen sich sowohl im Laden als auch im Café kulinarisch verwöhnen und bekamen mit dem Blick auf Celler Eissportvergnügen vor Allerkulisse auf den Dammaschwiesen bei strahlendem Sonnenschein sogar noch ein kleines Extra geliefert. (ahs)

Von Anke Schlicht

War das nun ein Zweimann-Theaterstück, Comedy oder einfach Kleinkunst? In jedem Fall sorgten Guido Fischer und Björn Jung in der Celler CD-Kaserne einmal mehr für strapazierte Lachmuskeln. In ihrem ersten eigenen Stück „Innen 20, außen ranzig“ haben die beiden sich aus den unterschiedlichsten Perspektiven mit dem Älterwerden auseinandergesetzt und einen gelungenen Mix von Selbstbeobachtungen, Schubladenweisheiten und szenisch umgesetztem Klamauk auf die Bühne gebracht.

05.03.2018

Es leben die alten Zeiten. Die Zeiten, als man sich noch in Altenhagen im „Freedom“ traf, um richtig abzufeiern. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Das „Freedom“ allerdings lebt weiter – wenn auch in veränderter Form und an einem anderen Ort - der CD-Kaserne in Celle.

05.03.2018

„Fleur de Sel“, handgeschöpftes Meersalz, gilt bei vielen als ganz besondere Delikatesse – jedenfalls bei jenen, denen es nichts ausmacht, dass die Rückstände verdunsteten Meerwassers oft auch mikroskopisch kleine Plastikmüll-Reste enthalten. Eine ähnlich appetitliche Salz-Spezialität hätte man jetzt in der Celler Innenstadt ernten können: Dort waren nach der Schneeschmelze Straßen wie etwa die Stechbahn immer noch schneeweiß, weil auf ihnen eine teils zentimeterdicke Streusalz-Kruste zurück geblieben war: „Fleur des Cell“ vom Allerfeinsten. Da hatten es die Streudienste wohl etwas zu gut gemeint. Die Folgen für die Umwelt sind negativ, da dieses Salz irgendwann im Boden, in den Flüssen und schließlich auch im Meer landet. Von daher dürfte sich Celler Straßen-Salz auch mit der internationalen Spezialität mischen.

Michael Ende 05.03.2018