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Celle Stadt Kameras erfassen Verkehrsströme an der B 214
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Kameras erfassen Verkehrsströme an der B 214
09:31 09.02.2019
Von Dagny Siebke
Zur Optimierung der Ampelschaltzeiten haben spezielle Videokameras die Verkehrsströme an der Kreuzung Braunschweiger Heerstraße/Baker-Hughes-Straße aufgezeichnet. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Von Mittwoch bis Freitag haben spezielle Videokameras die Verkehrsströme im Kreuzungsbereich der Braunschweiger Heerstraße/Baker-Hughes-Straße erfasst. Gisela Schütt von der Landesstraßenbau-Behörde klärt auf: "Die erfassten Daten sollen aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens und sich ändernder Verkehrsbeziehungen zur Überprüfung und Optimierung der Schaltzeiten der vorhandenen Lichtsignalanlage dienen." Feinstaubbelastungen würden nicht gemessen.

Die Verkehrsplanungsfirma von Lothar Zacharias hat den Auftrag übernommen. Der Diplom-Geograf erklärt: "Die speziellen Videokameras nehmen vollelektronisch auf, von wo nach wo die Fahrzeuge fahren, ohne Gesichter, Kennzeichen oder Schriftzüge zu erfassen." Die Kameras würden möglichst hoch angebracht, um die gesamte Kreuzung im Blick zu haben.

Ungünstig sei, dass der Lkw-Verkehr aufgrund der Nordwall-Baustelle umgeleitet werde, erläutert Zacharias. Doch die Erfahrung zeige: "Wenn die eine Baustelle zu Ende ist, fängt woanders eine Baustelle an." Daher sei der Abgleich mit älteren Zahlen wichtig.

Grünes Licht für weiteren Lärmaktionsplan

2019 werden wahrscheinlich noch viele weitere Straßen in Celle untersucht. Denn der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und technische Dienste hat am Donnerstagabend grünes Licht gegeben, den Lärmaktionsplan aus dem Jahr 2010 fortzuschreiben. Gleich drei verschiedene Anträge wurden ohne Gegenstimmen angenommen.

Reinhold Wilhelms (SPD) sagt: "Der Ratsbeschluss über den Lärmaktionsplan ist inzwischen mehr als acht Jahre alt. Seitdem haben sich die Verkehrszahlen auf den Straßen verändert. Bekanntermaßen ist Lärm gesundheitsschädlich. Aus diesem Grund ist die Lärmentwicklung zu überprüfen und mit den damaligen Festlegungen zu vergleichen." Zudem möchte Wilhelms, dass die Öffentlichkeit wieder an der Fortschreibung Lärmaktionsplan beteiligt werde. "Die vier Veranstaltungen im Jahr 2010 in der Alten Exerzierhalle wurden sehr gut angenommen", so der SPD-Politiker.

Tempo-30-Zonen sollen überprüft werden

Darüber hinaus soll der Verwaltungsausschuss auf AfD-Initiative hin beschließen, sämtliche Tempo-30-Zonen aus Lärmschutzgründen zu überprüfen. Ratsherr Daniel Biermann fragt sich, ob die Geschwindigkeitsbegrenzung auf vielen Hauptverkehrsstraßen etwas bringe. Vor allem vor dem Hintergrund, dass bei geringerer Geschwindigkeit in einem niedrigeren Gang mit höherer Drehzahl gefahren werden müsse.

Verkehrsentwicklung nach Start der Lkw-Maut

Allen voran die FDP interessiert sich dafür, wie sich der Verkehr im Bereich der in die Stadt ein- und ausführenden Bundes- und Landesstraßen seit Einführung der Lkw-Maut entwickelt hat. Joachim Falkenhagen (FDP) nennt folgende Beispiele: "Nach unseren Gesprächen mit Anwohnern hat sich die verkehrliche Situation entlang der Fuhrberger Landstraße erheblich verschärft." Auch Fraktionsmitglieder aus Groß Hehlen schilderten immer wieder „Lkw an Lkw“-Situationen, wie es sie bisher nicht gegeben habe. Hinzu komme "die zum Teil katastrophale verkehrliche Situation" in den Ortsteilen Altencelle, Lachtehausen und Altenhagen im Verlauf der B 214 und der B 191, die mit Umsetzung der Ortsumgehung beendet werden müsse.

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