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Celle Stadt "LaLeLu" erfindet Weihnachtsgeschichte neu
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "LaLeLu" erfindet Weihnachtsgeschichte neu
14:14 05.12.2018
Die Musiker aus Hamburg machen nicht nur tolle Musik, sondern sind dabei auch noch witzig. Quelle: Peter Bierschwale
Celle

Das Hamburger A-cappella-Quartett „LaLeLu“ ist seit vielen Jahren Stammgast in der CD-Kaserne. Nun hörte das Publikum in der vollen Halle 16 „Weihnachten mit LaLeLu“. Das Reizvolle des Auftritts lag in der Spannung zwischen seriös und anspruchsvoll gesungenen Melodien, schrägen Choreografien und der Comedy in Moderation und Gesangstexten.

"In der Weihnachtsbäckerei" mal anders

Typisch für das Ensemble war seine Version des Kinderliedes „In der Weihnachtsbäckerei“, das es stimmungsvoll und beschwingt vortrug. Die herzergreifende musikalische Weihnachtsstimmung wurde allerdings durch einen veränderten Gesangstext konterkariert, denn bei ihnen hieß das Lied „In der Weihnachtsmetzgerei“, und da ging es ums Schlachten: „Schau, das Schweinchen quiekt vor Grausen, sieht das Beilchen niedersausen. Tja, ist das nicht süß? Und Tschüss!“

Sänger harmonisieren hervorragend

Die vier Sänger hatten einiges gemeinsam: Sie konnten sich raumgreifend bewegen und gingen ironisch miteinander um. Am Auffälligsten war auf den ersten Blick die einzige Frau des Ensembles, die gebürtige Finnin und Mezzo-Sopranistin Sanna Nymann mit ihrer klaren, schön anzuhörenden Stimme und ihrer souveränen Bühnenpräsenz. Erwähnenswert ist auch ihr stimmliches „Gegenüber“, der aus Hankensbüttel stammende Bassist Tobias Hanf. Er verfügt über eine der sonorsten Bassstimmen der A-cappella-Szene und trug seine Mitsänger wie ein Kontrabass, sodass LaLeLu ein herrlich volles Klangbild bot.

Schlager dürfen auch nicht fehlen

In LaLeLu-Manier sangen sie auch die Weihnachtsgeschichte zu Schlager-Melodien in einem umfangreichen Medley namens „Kumpel Jesus – das Musical“. Sie parodierten gekonnt Peter Maffay, Udo Jürgens oder Freddy Mercury, das Medley endete mit dem Song „Don´t Worry, Be Happy!“. Musikalisch klasse und dicht am Original vorgetragen, sangen sie über Jesus: „Manche sagen, er sei passé, doch ,Make Love, Not War‘ war seine Idee. Wenn das mal klappen würde, wären wir glücklich!“

Von Peter Bierschwale

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