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Celle Stadt Landkreis Celle will Schilder mit Echtzeit-Informationen installieren
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Landkreis Celle will Schilder mit Echtzeit-Informationen installieren
18:57 01.09.2016
Von Christopher Menge
Am Schlossplatz in Celle gibt es die Schilder mit Echtzeit-Informationen schon. 2018 sollen sie auch in den Gemeinden im Landkreis aufgestellt werden - zumindest an den häufig frequentierten Haltestellen. Quelle: Alex Sorokin
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„Wir haben zunächst einmal alle Gemeinden angeschrieben“, berichtet Kreisrat Bernd Niebuhr. Diese müssen nämlich als Grundstückseigentümer zustimmen, was allerdings reine Formsache sein sollte. Schließlich trägt der Landkreis die Kosten. „Jedes Schild wird mit etwa 15.000 Euro gefördert“, sagt Niebuhr. Vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien, sollen die Schilder an Verknüpfungspunkten aufgestellt werden, also dort, wo mehrere Linien aufeinandertreffen.

„An den Haltestellen, wo die Umsteigezahlen nicht für eine Förderung reichen, trägt der Landkreis die Kosten“, sagt Niebuhr. Die Echtzeit-Schilder seien beispielsweise an der Celler Straße in Bergen oder am Rathaus in Hermannsburg geplant. Aber auch die Fahrgäste, die von einer Haltestelle losfahren, wo es ein solches Schild nicht gibt, sollen profitieren. Über eine Smartphone-App können sie die Daten abrufen und müssen so nicht unnötig an einer Haltestelle warten, wenn der Bus Verspätung hat.

„Das ist eine Bereicherung für alle“, sagt Niebuhr. Zunächst einmal muss aber ein Antrag bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) eingereicht werden. Wenn dieser genehmigt wird, müssen zunächst alle Busse mit einem System ausgerüstet werden, das die Daten an die Haltestellen und die App liefern kann. „Diese Voraussetzungen könnten Ende 2017 erfüllt sein“, sagt der Geschäftsführer der CeBus Stefan Koschick, dessen Unternehmen über eine Kofinanzierung an den Kosten für die Umrüstung beteiligt ist. Ein Jahr später könnten dann die Schilder in den Gemeinden aufgestellt werden.