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Celle Stadt Landkreis Celle will drei Schulen sanieren
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Landkreis Celle will drei Schulen sanieren
17:34 08.12.2016
Von Christopher Menge
Quelle: Udo Genth
Celle Stadt

Von der Sanierung der Berufsbildenden Schule II sollen dabei nicht nur die Schüler und Lehrer der Axel-Bruns-Schule profitieren, sondern auch die der Paul-Klee-Schule (PKS). Hintergrund ist, dass die Räumlichkeiten an der PKS wegen steigender Schülerzahlen nicht mehr ausreichen. Für die Förderschule wird das Erdgeschoss des Traktes 5 saniert. Dort soll es dann unter anderem einen eigenen Eingang für die PKS geben, barrierefreie Toiletten und einen Aufzug. Für die Axel-Bruns-Schule wird eine weitere Etage auf auf den Trakt gebaut, sodass weiterhin drei Etagen zur Verfügung stehen. "Neben dem zweiten vorgeschriebenen Rettungsweg bringt die Neustrukturierung den Vorteil, dass es künftig auf jeder Etage einen neuen Gruppenraum geben wird", sagte der Abteilungsleiter Technischer Hochbau, Ulf Werner.

Anfang des kommenden Jahres soll der Bauantrag gestellt werden, ab Sommer das Vorhaben dann realisiert werden, sodass ab dem Schuljahr 2018/19 die Kinder und Jugendlichen der beiden Schulen in dem sanierten Trakt unterrichtet werden können. Die Kosten betragen für den Landkreis um die vier Millionen Euro. Hinzu kommt ein Teil der 2,7 Millionen Euro schweren Förderung durch das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz, die der Landkreis Celle erhält.

"Wir haben die Pläne mit den Schulen abgestimmt", sagte Werner. Das gilt auch für das Christian-Gymnasium Hermannsburg (CGH), wo zunächst das Souterrain und dann der sogenannte Bete- und Arbeite-Trakt saniert wird. Im letzteren ist das Dachgeschoss aus Brandschutzgründen derzeit nicht nutzbar. "Das pädagogische Konzept der Schule wird eingearbeitet", sagte Werner. Im Gegensatz zu anderen Schule braucht das Hermannsburger Gymnasium nämlich auch einige kleine Räume.

"Vom 1904 erbauten Ursprungsgebäude soll möglichst viel erhalten bleiben", sagte Werner. Nach dem Umbau soll es sowohl einen barrierefreien Hauptzugang zum Erdgeschoss als einen barrierefreien Zugang zur Pausenhalle geben. Die Raumstruktur ändert sich außerdem. Die Frage von Christian Ceyp (CDU), ob ein Neubau nicht günstiger sei, verneinte Werner. Er geht davon aus, dass die Kosten unter fünf Millionen Euro liegen werden. Eine Detailplanung für das CGH gibt es allerdings noch nicht. Dafür ist dann auch der Gebäude- und Wirtschaftsausschuss zuständig.

Der letzte Umbau, der realisiert werden wird, ist der am KAV-Gymnasium. Das Konzept sieht vor, dass die Schüler des Gymnasiums danach nur noch an zwei Standorten unterrichtet werden sollen. Das KAV III an der Sägemühlenstraße soll wegfallen und das Haesler-Rektorenhaus soll abgegeben werden. Dafür soll das KAV II am Magnusgraben anders genutzt werden und das KAV I an der Hannoverschen Straße erweitert werden. Die Schwierigkeit: Der Denkmalschutz und die enge Bebauung in der Innenstadt setzen enge Grenzen.

Dennoch ist Werner optimistisch, dass die Pläne umgesetzt werden können. So soll der Eingangsbereich umgestaltet und ein Aufzug eingebaut werden. Durch die Erweiterung des NTW-Trakts (der Anbau an der Hannoverschen Straße) sollen zudem zwei neue Unterrichtsräume entstehen. "Neben der Generalsanierung wird außerdem die Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht", sagte Werner, "wir gehen jetzt in die Feinabstimmung mit der Schule." Die Kosten bezifferte hier auf etwa vier Millionen Euro.