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Celle Stadt Legenden um den Silbersee
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Legenden um den Silbersee
10:59 26.09.2018
Heimatforscher Hendrik Altmann hat die Geschichte des Silbersees zusammengetragen. Er freut sich über weitere Hinweise. Quelle: Alex Sorokin
Celle - Altencelle

In Erzählungen ist häufiger von Schienen die Rede, die auf dem Grund des Silbersees verlaufen sollen. Manche vermuten sogar, dass immer noch Loren auf den einstigen Schienen stehen und Masten vorhanden sind.Heimatforscher Hendrik Altmann hat auf seinem Internet-Blog www.found-places.blogspot.com die Historie des Silbersees zusammengetragen und die Celler bei Facebook um weitere Informationen gebeten.

Bereits vor dem ersten Weltkrieg gab es am Rand des heutigen Badesees eine Ziegelei. „Allerdings war die Tongrube bereits um 1920 derart vertieft worden, dass ständig Grund- und Quellwasser nachdrang“, erzählt Altmann. „Als die Firma Lühmann den Betrieb nach dem ersten Weltkrieg um 1919 wieder aufnahm, musste laufend Wasser abgepumpt werden.“

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zog die Firma dann nach Peine. „Vermutlich konnten nicht mehr alle Betriebseinrichtungen abgebaut werden – Wasser drang in die Grube ein. Als dieses nicht mehr abgepumpt wurde, versanken die Materialien einfach am Grund des Silbersees“, so Altmann.

Die nahe gelegene OHE-Eisenbahnstrecke war zeitweise durch nachrutschende Erde beeinträchtigt. „Die Garßener Dorfjugend nutzte das Gelände nun inoffiziell als Badesee“, so Altmann. Bereits Ende der 1960-er entstand der Badesee, ein Unternehmer aus Brake erwarb später das Gelände und legte den Campingplatz an. Daher richtete die OHE einen eigenen Haltebahnhof am Strandbad ein.

Der Taucher Stefan Dannenberg von der DLRG Ortsgruppe Celle weiß, was sich tatsächlich auf dem Grund des Silbersees befindet. „Vor 25 Jahren habe ich ihn komplett durchtaucht, denn der Silbersee war mein erstes Tauchgewässer“, erzählt er. Er war an seiner tiefsten Stelle rund 6,5 Meter tief. Dannenberg weiter: „Auf dem Grund liegen alte Holzbalken, die von einer Hütte stammen sollten. Wenn man vom Kassenhäuschen auf den See zu geht, kommt man an einer Bucht vorbei. Hier waren damals noch Schienen zu erkennen, die in Richtung Babystrand im Sand verschwanden.“ Direkt davor waren dann tatsächlich Reste einer Lore zu erkennen: „Dort ragten allerdings nur noch sehr scharfe Teile aus dem Sand. Ein Stückchen weiter, etwa vor dem gemauerten Rondell, haben wir Schienenteile im Auftrag des damaligen Pächters gehoben“, so Dannenberg. Einige Teile waren so scharf, dass ein Vereinsmitglied sich dort eine zehn Zentimeter lange Schnittwunde am Fuß zugezogen habe. „Einen Schatz haben wir nicht gefunden, sondern nur Schrott.“

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