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Celle Stadt Lehrer und Schüler des Hermann-Billung-Gymnasiums Celle in Fernsehshow
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Lehrer und Schüler des Hermann-Billung-Gymnasiums Celle in Fernsehshow
17:40 13.12.2013
Von Christopher Menge
Die Klasse 8k steht hinter ihren Kandidaten. Torsten Vaupel, Ayensur Irek, Caroline Thies, Holger Bach (von links) spielen bei der Tv-Gameshow "4 gegen 4" mit. Quelle: Christopher Menge
Celle Stadt

Wie gut kennen die Lehrer ihre Schüler und wie gut kennen diese ihre Pauker. Bei der neuen „Kika kive“-Gameshow „4 gegen 4“ müssen sich die Teams gut einschätzen. Zwei Lehrer und zwei Schüler spielen jeweils zusammen. Am Montag tritt das Hermann-Billung-Gymnasium Celle bei der Fernsehsendung an, die von Jess und Ben moderiert wird. Ab 20 Uhr wird sie bei Kika ausgestrahlt.

Wenn sich die Celler in den vier Spielrunden gegen die Geschwister-Scholl-Schule Alsfeld durchsetzen, können sie sich über 444 Euro Preisgeld für die Klassenkasse freuen. Im Wechsel sind in jeder Runde entweder die Schüler oder die Lehrer als Spielteilnehmer gefordert. Der „ruhende“ Part muss sein Geschick beim Tipp-Spiel beweisen. Denn vor dem Absolvieren einer Spielaufgabe steht immer die Runde „Gebot und Einsatz“.

Genau das richtige Spiel für seine Klasse 8k, dachte sich HBG-Lehrer Holger Bach, als er die Ausschreibung für die neue Show las. „Wenige Jahre vor meiner Pensionierung juckt es mich, in einer solchen Fernsehshow aufzutreten“, schrieb der 62-Jährige in seiner Bewerbung. Sein Kollege Torsten Vaupel (48), Englisch-Lehrer der Klasse, machte dem Fernsehsender klar, dass durch eine Teilnahme des HBGs „hohe Zuschauerzahlen, explodierende Werbeeinnahmen und gigantische Gewinne im Bereich Merchandising“ zu erwarten seinen. Schließlich stehe die „Weltstadt Celle“ geschlossen hinter dem HBG.

Von den Schülern wurden Ayensur Irek und Caroline Thies (beide 14) ausgewählt. Caroline tanzt bei der Winser Rock´n´Roll-Gruppe und ist sehr beweglich. Ayensur kann sich sowohl für Englisch und Mathe als auch für Sport und Kunst begeistern. Was auf die Kandidaten genau zukommt, wissen sie aber nicht. In den Sendungen in der vergangenen Woche war Wissen und Geschick gefragt. Zum Beispiel mussten Karten von einer Flasche gepustet werden ohne dass die unterste Karte runterfällt, aus einem Buchstaben-Salat mussten sekundenschnell Worte gebildet oder ein Tischtennisball musste auf einem Tisch in ein Loch gepustet werden.

Das Mitmachen hat sich für die HBG-Klasse auf jeden Fall gelohnt. Vom Startgeld fährt sie im Januar nach Paderborn ins „Heinz Nixdorf MuseumsForum“. Dort besuchen die Achtklässler das größte Computermuseum der Welt und die Sonderausstellung „Fashion Talks“.