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Celle Stadt Leonard Cohen im Denis-Fischer-Style
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Leonard Cohen im Denis-Fischer-Style
13:21 16.03.2018
Mit Leonard Cohens Musik begeisterte Denis Fischer die Besucher der Celler CD-Kaserne. Begleitet wurde er dabei am Piano von Carsten Sauer. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Mit „Where is my gypsy wife tonight?“, begleitet von Gitarre und Piano, gestaltet Denis Fischer den Auftakt und spannt früh im Programm einen Bogen zu Cohens Abschied im Jahr 2016. „Die Düsternis der letzten Tage, there are the final days“, formuliert der Künstler die erste Moderation und spielt an auf das letzte, drei Wochen vor Cohens Tod veröffentlichte Album „You want it darker“. „Ich bin nicht gekommen, um Euch zu deprimieren“, klettert der Interpret auf charmante Art und stets mit dem Grundton der Heiterkeit aus der Dunkelheit wieder empor in hellere Regionen, aber nicht ins Licht. Das passte nicht zum nächsten für Cohens Lieder neben der Poesie wohl wichtigsten Stichwort: die Melancholie. „Seid Ihr bereit, mir zu folgen? Dann bin ich Euer Mann“, leitet er elegant zum Stück „I’m your man“ über.

Wie sehr sich die Stimmen ähneln, ist in jeder Minute des Auftritts zu erleben, aber an keiner Stelle wird es so deutlich wie bei dem Titel, der einem Vornamen ein Denkmal setzte. Die ersten leisen Töne sind zu vernehmen – nur wenige Sekunden lang – und noch bevor die sanfte und gleichzeitig kraftvolle Stimme ihren Einsatz hat, ist aus den Reihen der Zuschauer zu hören: „Suzanne“. Mit geschlossenen Augen ist das Original von der Live-Version nicht zu unterscheiden, für den Abend insgesamt gilt jedoch: Denis Fischer imitiert nie, er verleiht den Songs seinen eigenen Stil. Zwischendrin entführt er mit kleinen Texten auf Deutsch an die Schauplätze der Lieder: „Berlin ist kalt, und doch locken die Bars und Kneipen. Tanz und sing mit mir, bis der Walzer sein Glück verliert…“, gibt er einen Vorgeschmack auf „Vienna“. Einen Höhepunkt hat sich das Duo für das Ende aufgespart: Die gesamte Bandbreite seines Könnens ruft Denis Fischer ab, als er „Hallelujah“ singt, er interpretiert „mit der tiefsten Quelle meiner Seele“, wie der Vater des Liedes es einst in Worte fasste.

Das Publikum liegt zu Füßen, zeigt es ganz deutlich zum Schluss, indem es sich nach der vierten Zugabe auf die eigenen stellt und minutenlang applaudiert.

Von Anke Schlicht

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