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Celle Stadt Lesung in Celle: Krimi-Duett über grausame Morde und eine alte Spur
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Lesung in Celle: Krimi-Duett über grausame Morde und eine alte Spur
12:01 19.09.2017
Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Gleich zu Beginn betonten die beiden Autorinnen: „Ja, wir schreiben wirklich gemeinsam“. Es sei nicht so, dass eine vorgebe und die andere quasi nur noch feinschleife. „Wir entwickeln zunächst ein Exposé. Dann machen wir uns ans Werk, das passt mit unseren unterschiedlichen Schreibzeiten zusammen. Die eine entwickelt eine Szene, schickt sie an die andere, die liest sie und spinnt den Faden weiter. So entsteht ein Geflecht aus unser beider Gedanken und wird ausformuliert zum Roman.“

Der Roman „Heidezorn“ – so steht es auch auf dem Klappendeckel des Buches – ist Katharina von Hagemanns persönlichster Fall. Das hat mit einem tragischen und tiefgehenden alten Fall und der damaligen Wahlheimat der Kommissarin, München, zu tun. Es ist Anfang Januar. Die Ermittlerin, gerade aus einem Kurzurlaub kommend, wird zu einem Tatort gerufen. Das Opfer, eine junge Frau mit Rotlichtkontakten, wurde erdrosselt und anschließend übel zugerichtet. Der Fall weckt schlimme Erinnerungen – und es bleibt nicht bei der einen Toten.

Die Anwältin Daniela von Bohlendieck wird im Treppenhaus zu ihrer Kanzlei überfallen und betäubt. Sie hat Glück und überlebt die Attacke und wacht geschändet auf der Intensivstation wieder auf. Die Polizei übernimmt die Ermittlungen und so erfährt Katharina von Hagemann von dem Vorfall, der viel zu gut in ein bekanntes Schema passt. Wenn es sich um den gleichen Täter handelt, war überleben nicht vorgesehen und das Opfer schwebt mehr denn je in Lebensgefahr.

Nach der Pause – die die gebannte Zuhörerschaft eigentlich gar nicht beansprucht hatte, so gespannt war man auf die Fortsetzung – gab es noch ein bisschen mehr.

Von Doris Hennies