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Celle Stadt Liedermacherabend am HBG Celle: Von Ukulele bis E-Gitarre
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Liedermacherabend am HBG Celle: Von Ukulele bis E-Gitarre
02:19 12.02.2018
Organisator Hardy Lugerth (Mitte) stand mit Schülern auf der Bühne. Er eröffnete mit einem eigenwilligen Stück auf seiner Ukulele den musikalischen Reigen. Die "wahren Bluesbrothers" Peter und Tim Funk waren die Stargäste des Abends. Quelle: David Borghoff
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Ein buntes Allerlei, so präsentierte sich der jüngste Liedermacherabend am Hermann- Billung-Gymnasium in Celle. Neben den besonderen Stargästen Tim und Peter Funk – beide „wahre Bluesbrothers“, wie Robert Baberske, stellvertretender Schulleiter anmoderierte – standen Schüler, Lehrer, Verwaltungsmitarbeiter und Gäste auf der Bühne. Auch für Improvisationen hatten die Veranstalter noch Spielraum.

Die Bezeichnung „Liedermacher“ ist eher umfassend zu verstehen. Man macht Musik – eben „handgemacht“. Das ganze musikalische Spektrum ist vertreten und willkommen. Schulsekretär Hardy Lugerth war auch dieses Mal die treibende Kraft, was Organisation anging.

Mit einem eigenwilligen Stück auf seiner Ukulele eröffnete der Lugerth dann auch den musikalischen Reigen. An seiner Seite sang Schülerin Tiziana zwei sehr gefühlvollen Balladen von Neele Ternes und Ed Sheeran. Dann wurde es flotter: “Blue skies, smiling at me – ein jazziger Muntermacher.

Nach der Aufwärmphase kamen die Profis. Gitarrist Peter Funk brachte seinen Bruder Tim Funk mit, für Zeit zu „Sounds of Blues and Steelguitar“. Die beiden hatten schon als Teenager zusammen Musik gemacht und frischten nun vor rund 100 Zuhörer im HBG-Foyer musikalische alte Zeiten und neue Gemeinsamkeiten wieder auf. Mit Gitarren, Gesang und Mundharmonika ließen sie mit ihrem Blues ein Bild verstaubter Landstraßen, Roadmovies und Gospels – mit einem Hauch hawaiianischer Exotik entstehen. Ein bisschen Instrumentenkunde gab es obendrauf und außerdem erwies sich das Duo als charmante Plauderer. Peter: „Hab dir doch gesagt, es wird ein gemütlicher Abend – siehste.“

Der zweite Teil bescherte dem Publikum den Auftritt der „Abi-Combo“ mit Thomas Krause, Schülern und Mitstreitern – unter anderem mit zwei sehr gelungenen Stücken von Sting. Auch Lugerth griff wieder zu einem seiner Instrumente. Der Spontanbesuch von Liedermacherin Vanessa mit ihrer Freundin am Keyboard wurde locker integriert. Schließlich übernahm die Lehrerschaft mit Alexander Hein und Marcel Thöne, später unterstützt durch Robert Baberske und Co. die Bühne. Mit kölschen Songs und Rockballaden wurde das Konzert abgeschlossen – „Born to be wild“– fürs Gesamtpaket gab es wilden Applaus.

Von Doris Hennies

Es war ein Genuss, dieser jungen Bigband zuzuhören. Das bestätigte nicht nur der kaum enden wollende Beifall, mit dem das Publikum im voll besetzten Beckmannsaal die Musiker am Ende des Konzerts kaum von der Bühne gehen lassen wollte. Auch die so spürbare Motivation, der Spaß der Akteure am gemeinsamen Musizieren, übertrug sich mitreißend auf die Zuhörer. Die Jugendbigband „Tonspur“ wurde für ihren frischen, modern-jazzigen Bigband-Sound am Samstag verdient gefeiert.

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