Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Lloyds Musicalshow reißt Celler von Stühlen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Lloyds Musicalshow reißt Celler von Stühlen
15:35 21.11.2010
susanne pics 443.jpg Quelle: nicht zugewiesen
Celle Stadt

Langsam nur wich die Anspannung von Nick Lloyd: „Ohne die vielen Helfer, vor allem ohne mein „M-Team“ (14 Mütter) wäre das nicht möglich gewesen. Was hinter der Bühne an Logistik geleistet wurde, war sensationell“, so der Organisator und Namenspatron für die spektakuläre Veranstaltung.

So konnte im Rampenlicht ein Feuerwerk bester Laune versprüht werden. Vom Auftakt mit Starlight“- Medley“ bis zum abschließenden Blick ins Musical „Grease“ riss es die begeisterten Zuschauer förmlich von den Stühlen. Mithilfe junger Talente der Rollsportabteilung des MTVE Celle wurden sämtliche „Starlight“-Hürden mühelos übersprungen. Dabei setzten Nick Lloyd und die bezaubernde Maria Jane Hyde erste musikalische Höhepunkte.

Von den „Ghost Busters“ bis zum „Quietsche-Enten-Ernie“ reichte die Palette des zweiten Programmpunktes mit Stepptanz in allen Varianten., Der „Samba-Block“ mit „Ohrwürmern“ wie „All for one““ bis „Macarena“ bot Temperament und heiße Rhythmen.

Mit Brahms „Winterwiegenlied“ eröffneten die Jüngsten die Ballettdarbietungen. Es folgten ausdrucksstarke Choreografien zu Bachs „Air“ dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ und Gershwins „Summertime“. Anmut, Eleganz und Grazie pur beim Anblick dessen, was Ballett zu transportieren in der Lage ist.

Vielleicht der Höhepunkt war das „Michael Jackson-Spezial„, erwartet poppig und exzellent in der Ausführung mit den Welthits „Beat it“, „Bad Thriller“ und „They don`t care“. Dazu der exakten Schlagwirbel der „Stick Connection“ der Kreismusikschule – das hinterließ nachhaltig Eindruck. Mit „The wizard of OZ“, dem amerikanischen Märchen schlechthin, ging es in die Pause.

Um mit dem „Schuh des Manitu“ lebhaft fort zu fahren: Slapstick in Hochform. Moderator Harald Jakel war es eine besondere Ehre, nun den „Special Guest“ Maria Jane Hyde anzusagen. Die Künstlerin war von Sir Andrew Lloyd Webber persönlich für die „Starlight“-Besetzung“ ausgesucht worden und konnte in mehreren weiteren Hauptrollen glänzen. Ihr „All the Jazz“ – einfach grandios.

Unmöglich bei der Klasse der Vorträge, alle Highlights zu würdigen. Wie das „Cabaret“-Medley, das starke Duett von Nick Lloyd und Mayte Fritz zum Beispiel. Oder das „Last night of he world“ aus dem Musical „Miss Saison“, das „I´m walking“ von Gary Moore. Das Disco-Inferno der 70er Jahre, das spektakuläre „It`s raining men“ von Anne Dittmer und Sigrun Brandt, das „Quando Quando“ von Nick Lloyd und die Travestie-Show mit überraschendem Ausgang, all dies ließ die Stimmung weiter hochkochen.

Einziger Wermutstropfen: Die zehnte Lloyds-Show wird es nicht 2011 geben können. Die Schule will sich vergrößern und sucht entsprechende Räumlichkeiten. Die alten Räume wurden zum April 2011 gekündigt. 2012 soll die Jubiläums-Show folgen.

Von Gert Neumann