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Celle Stadt Maler Frank Schult gibt in Kunstmuseum Celle private Einblicke
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Maler Frank Schult gibt in Kunstmuseum Celle private Einblicke
16:50 24.06.2018
Interessante Plauderei im Kunstmuseum: Maler Frank Schult - und Kuratorin Daphne Mattner. Quelle: Doris Hennies
Celle Stadt

Celle. Die klare Taktung behielten die beiden allerdings nicht bei. Die anwachsende Lockerheit und zunehmende Erzählbereitschaft Schults machte das behelfsmäßige Konstrukt überflüssig. So entwickelte sich tatsächlich eine interessante Plauderei vor und mit Publikum.

„Ich war vorher schon ziemlich aufgeregt“, verriet Schult am Ende des Abend sichtlich erlöst. Hinter ihm lagen rund zwei Stunden Gesprächszeit, eine Veranstaltung, in der vor allem seine Person im Fokus stand. Mattner hatte es langsam angehen lassen: Derzeitiges Befinden? Lieblingsort? Lieblingsbuch? Der Tagesablauf, eher chaotisch oder geordnet? Der private Blick hinter die Kulissen ergab: Der Maler ist extremer Frühaufsteher – zwischen 5 und 6 Uhr ist er wach, trinkt er seine erste Tasse Kaffee und geht ans Werk. „Sonst ist der Tag ja schon halb rum“, sagte er.

Wie und wann er sich an die Arbeit macht, ist abhängig von Schaffens- oder Ruheperiode – etwa jetzt, wo er mit Druck seine jüngste Ausstellung abgeschlossen hat, „kommt immer eine Phase der Entspannung, wie ein Loch, das sich erst wieder füllen muss. Also gönne ich mir ein bisschen Faulheit“.

Die Zuhörer erfahren im Laufe des Abends noch vieles über seine Arbeiten – aber auch von den Anfängen als 17-jähriger Schüler und von dem Studenten Schult unter den berühmten Dozenten der Leipziger Schule. Immer offener berichtet Schult über Kunst- und Weltanschauung in der damaligen DDR, mündend in einem Ausreiseantrag – Familie plus Koffer im Gepäck – kurz vor der Wende und ein Neuanfang in Frankfurt, Fulda und schließlich in Celle vor 28 Jahren ...

Von Doris Hennies

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