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Celle Stadt Malerei ohne Schwarz und Weiß im Celler Schloss
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Malerei ohne Schwarz und Weiß im Celler Schloss
14:01 06.06.2018
Karin Hess mit ihrem Bild „Ballsaison I“ aus der Ausstellung „Malerei“. Quelle: David Borghoff
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Die Bilder der Künstlerin beginnen mit einem Klecks aus Farbe, behutsam gesetzt, aber in einer Misch-technik, die sich nicht an Regeln hält. Da vermischt sich Ölmalerei mit Pastellmalerei und vereinigt sich am Ende zu einem Gesamtkunstwerk. Auffällig für den Betrachter ist: Weder Schwarz noch Weiß finden sich in den Bildern von Hess wieder.

Nicht von ungefähr heißt ihre Ausstellung „Motiv: Farbe“. Schwarz und Weiß bezeichnet sie selbst als Unfarben, die nicht in ihre eigene Farbwelt passen. Das Grundanliegen der Künstlerin lässt sich mit der Devise umschreiben: Weg vom Kolorieren der Formen hin zu den ureigenen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe. Die Bilder bergen sensibelste Farbverläufe, aber auch die Gefahr, das Bildhafte zu verlieren, so beschrieb es jüngst Professor Klaus Kowalski aus Hannover. Quasi als Reaktion darauf kommt es zu rhythmisch im Bild angeordneten Zentren – oft auch in der Gegenfarbe, die den Farbeindruck auf eigenartige Weise aktivieren.

Ihre Bildinhalte sind noch intakte, harmonische und aufbauende Naturstrukturen. Eine wichtige Motivation für ihr tägliches Tun ist der Umgang mit Farbe. Sie verwende sie schwelgerisch für eine prägnante und bisweilen überhöhende Wirkung des Bildthemas. Neben reinen Pastellbildern malt Hess auf Pastellgrund in anderen Techniken wie Tempera oder flüssigen Farben weiter. So entstehen vielschichtige Strukturbilder. Als Malgrund bevorzugt sie handgeschöpftes Papier oder Bütten.

Karin Hess wurde 1942 in Celle geboren und ist somit nicht zum ersten Mal mit ihren Kunstwerken zu Gast in Celle. Ihr künstlerisches Schaffen hat seine Wurzeln zwischen 1975 und 1983 als sie Mal- und Zeichenunterricht nahm, unter anderem bei Ewald Brandt und Norbert Hoffmann. 1984/85 und 1989/90 absolvierte sie ein Fernstudium in Kunstgeschichte am Institut der Universität Tübingen und beendete dieses mit Zertifikat. Zwischen 1988 und 1991 nahm sie regelmäßig an Seminaren der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil. 1987 war Hess Mitbegründerin der Jugendkunstschule „Juku“ in Neustadt am Rübenberge, übernahm die Leitung von Malgruppen, wurde Mitglied in der GEDOK Niedersachsen, im BBK Celle und der französischen Association des Artistes d‘Oléron.

Ab 1983 schlossen sich viele Einzelausstellungen in Deutschland und Frankreich an, seit 1987 beteiligt sie sich an den jährlichen Ausstellungen der GEDOK Niedersachsen und stellt seit 1992 ihre Werke auch beim BBK Celle aus.

Von Birgit Stephani

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