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Celle Stadt Malerische Essenz aus liebenswerten Momenten in Celler Galerie Halbach
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Malerische Essenz aus liebenswerten Momenten in Celler Galerie Halbach
13:30 18.06.2018
Quelle: Doris Hennies
Celle Stadt

Die See, der Sand, Tiere und Land üben offensichtlich einen großen Reiz auf sie aus. Auf Hansens Bildern ist die Welt in Ordnung – mehr noch, beinahe idyllisch. An langgezogenen Sandstränden genießen Menschen ihre Freizeit, liegen genüsslich in der Sonne, unterhalten sich, machen einen Spaziergang – mit und ohne einem herumtollenden Hund – oder lassen Drachen in den knallblauen Himmel steigen, ein luftiger Gefährte der Möven. Von der Weitsicht zur Nahaufnahme dieser keck in die Welt schauenden Vögel sind es nur Pinselstriche und eine neue Leinwand. In Hansens Bildern regnet es eigentlich nie, und wenn, dann weit weg aus einer dicken Watte-Wolke.

In naiv-kindlich anmutender Form – reduziert und in leuchtend-kräftigen Farben – fängt die Malerin das Wesentliche, Pure ein. Wer genauer hinsieht, erkennt dahinter die besondere Kunst, die Realität – einen Moment, eine Situation, ein Gegenüber (sei es Mensch, Landschaft oder Tier) den der schweifende Blick eingefangen hat – auf sehr persönliche Art und Weise zu skizzieren und zu transferieren. Es ist nicht unbedingt das Wesentliche, vielmehr das aus ihrem eigenen Focus heraus Sehens- und festzuhalten Werte. Mit wenigen versierten Strichen gelingt es der Malerin, die nonverbale Sprache, Kommunikation in Körperhaltung und Bewegung einzufangen und als Fragment umzusetzen.

Es ist die Essenz, die Ulrike Hansen malerisch gekonnt aus alldem zieht, was sie berührt. Diese Verbundenheit strahlen ihre Bilder nicht nur aus, sie geben sie auch weiter, werden für den Betrachter schnell persönlich – berühren, amüsieren, erinnern oder sprechen an. Der Essenz beigemischt ist stets eine Spur von Humor. Lachende Frösche, glupschäugige Fische, ein fröhlich dahinsausender Dackel oder frech blickende Libellen. Die rosaroten Schweinchen scheinen sich sauwohl zu fühlen, selbst die Pferde auf der Weide haben etwas von Pippi Langstrumpfs „Kleinem Onkel“ – und wieder die auf knallroten Beinen dahinstakenden schwarzweißen Möwen. Hier trifft der Titel der Ausstellung „Tierisch gut“ ins Schwarze. „Tierisch gut“ (im übertragenen Sinne) ist die Ausstellung selbst.

Von Doris Hennies

Wirklich Stimmung wollte nicht aufkommen beim Public Viewing zum ersten WM-Spiel der deutschen National-Elf. Die in geringer Dosis vorhandene Euphorie wurde dann auch noch jäh in der 35. Minute gestoppt, als der Mexikaner Lozano das erste Tor schoss. Das 0:1 aus deutscher Sicht machte zur Halbzeit manchen Besuchern keinen Mut zum Weitergucken, sie gingen sogar lieber nach Hause.

17.06.2018

Sie haben gegen den Mittelteil der Celler B3-Ostumgehung durch mehrere Instanzen geklagt und einen richtungweisenden Fledermausschutz durchgesetzt. Die Umweltschützer vom BUND können das als Erfolg verbuchen. Nun kann man kaum erwarten, dass aus Straßenbau-Gegnern im Handumdrehen Straßenbau-Freunde werden. Doch die BUND-Aktivisten sehen sich nicht als Anti-Umgehungs-Fundamentalisten. Durchaus möglich, dass sie den Bau der Ostumgehung nicht durch weitere Gerichtsverfahren verzögern werden.

Michael Ende 17.06.2018

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