Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Mammobil macht Station in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Mammobil macht Station in Celle
18:44 10.06.2011
Pressegespräch Mammographie-Screening - v.l.n.r.: Beatrice Hasselmann, Brigitte Fischer, Dr. Hans-Jürgen von Romatowski, Dr. Gabriele Kratz, Dr. Susanne Schmitt Quelle: Ralf Taschke
Celle Stadt

Eine Einladung zu einer solchen Untersuchung bekommen Frauen von 50 bis 69 Jahren. Die Kosten für das Mammograhie-Screening werden von den Krankenkassen übernommen. „Das Schicksal hängt von dem Zeitpunkt der Entdeckung ab. Je kleiner der Tumor, desto größer sind die Chancen auf Heilung“, erläutert der Programmverantwortliche Arzt Dr. Hans-Jürgen von Romatowski. Natürlich könnten Frauen auch jederzeit seien Praxis aufsuchen.

„Viele Frauen wünschen das Mammobil. Da hat man nicht den typischen Arzttermindruck“, fügt Beatrice Hasselmann, Medizinisch-technische Assistentin und Screeningkoordinatorin. Bei einem entdeckten Tumor von einer Größe unter einem Zentimeter gebe es eine Heilungschance von 95 Prozent. „Bei einem bösartigem Befund wird eine psychoonkologische Betreuung angeboten“, sagt Gabriele Kratz, stellvertretende programmverantwortliche Ärztin.

Die Resonanz auf das Angebot könnte besser sein. Das Mammographie-Screening haben die Frauen in Celle bisher nur zu 30 Prozent angenommen. Die Frauen können selbst aktiv werden und auch ohne Einladung alle zwei Jahre zum Screening gehen. Nach der Untersuchung wird das Ergebnis per Post verschickt.

Von Franziska Kiele