Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Millionen für die Ostumgehung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Millionen für die Ostumgehung
10:09 23.03.2012
Von Michael Ende
Celle Stadt

CELLE. „Der neue Investitionsrahmenplan berücksichtigt unsere Region in besonderem Maße“, freut sich der heimische Bundestagsabgeordnete Henning Otte (CDU). Mit der Vorstellung des Planes durch Bundesminister Peter Ramsauer (CSU) zeige sich, “dass wir mit den wichtigen Infrastrukturmaßnahmen in meinem Wahlkreis wie geplant vorankommen.” Otte fügt hinzu: „Meine Gespräche mit den Entscheidungsträgern im Bundesverkehrsministerium hatten offenbar Wirkung“.

Der Investitionsrahmenplan wird für jeweils fünf Jahre aufgelegt und stellt dar, was der Bund in diesem Zeitraum bauen und finanzieren will. Für die Ortsumgehung Celle stehen die geplanten restlichen 11, 6 Millionen Euro für den Südteil bis zur B214 zur Verfügung. Bisher wurden in diesem Abschnitt 5,1 Millionen Euro von geplanten 16,7 Millionen Euro investiert. “Wichtig und neu" sei, dass dem dritten Abschnitt – dem Mittelteil zwischen der B214 und der B191 – der Status „Vorhaben mit fortgeschrittenen Planungsstand“ zuerkannt werde. Otte: “Soweit Baurecht bis 2015 vorliegt, wird für die 7,6 Kilometer lange Strecke die Summe von 64, 4 Millionen Euro eingeplant.”

Die A7 soll von Walsrode bis Soltau als weiteres Vorhaben in den Planungen vorangebracht werden, mit dem Ziel eines sechsstreifigen Ausbaus ab 2015. Otte: “Mit der Beseitigung des Engpasses würde der Verkehr auf der Autobahn besser fließen und Ausweichverkehr über die B3 Bergen-Celle vermieden.” Hier stelle derzeit der hohe Schwerlastanteil eine große Belastung der Anwohner in Bergen und Celle dar.

Die A39 von Wolfsburg nach Ehra wird für 13,7 Kilometer im Plan als weiteres wichtiges Vorhaben eingestuft. Otte: “Der vierstreifige Bau ist mit 136,9 Millionen Euro veranschlagt. Vor kurzem hatte der zuständige Parlamentarische Staatssekretär Enak Feldmann bekannt gegeben, dass als erstes im nördlichen Abschnitt bei Lüneburg mit dem Planfeststellungsverfahren der A39 begonnen wird. Somit wird der Autobahnlückenschluss Lüneburg-Wolfsburg von zwei Seiten geplant. Der Landkreis Celle wird ab Breitenhees über die geplante B191n an die bestehende B191 angeschlossen. Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung in Celle ist dieser Raum zügig erreichbar.”

Der Ausbau der Schienenwege stehe auch weiterhin auf dem Plan. So würden die Planungen für die Y-Trasse nach wie vor verfolgt. “Die Y-Trasse soll neben der Metropolverbindungen Hamburg/Bremen-Hannover vor allem nachts den Güterverkehr aufnehmen”, erläutert Otte. “Das Schienennetz Lüneburg-Uelzen-Celle würde dann von dem nächtlichen Güterverkehr wesentlich entlastet werden. Außerdem entstünde Freiraum für einen noch attraktiveren Personennahverkehr.”

Der Bundestagsabgeordnete zeigte sich mit dem Investitionsrahmenplan insgesamt sehr zufrieden: „Die wichtigsten Vorhaben innerhalb des Wahlkreises werden berücksichtigt und wir kommen somit wie geplant voran“.