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Celle Stadt Mit dem Fahrrad durch Niedersachsens Kulturlandschaft
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Mit dem Fahrrad durch Niedersachsens Kulturlandschaft
17:30 22.04.2013
Freuen sich über Fördergelder für die KulturRoute: Axel Priebs (Region Hannover), Susanne Lippmann (Oberbürgermeisterin Hameln) und Olaf Lies (Wirtschaftsminister). Quelle: Archiv Cz
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Zu den „kulturellen Leuchttürmen", wie es beim Netzwerk heißt, gehören unter anderem das Celler Schloss, das Fagus-Werk in Alfeld, die Herrenhäuser Gärten in Hannover und das Erdölmuseum in Wietze.

Durch neue Beschilderungen werden auf Informationstafeln entlang der Route laut EWH QR-Codes zu finden sein. So lassen sich vor Ort Informationen mit dem Smartphone von der mobilen Website der KulturRoute abrufen. Insgesamt kostet das Kulturprojekt rund 264.000 Euro. Das Vorhaben wird mit rund 148.000 Euro von der Europäischen Union gefördert. Die restlichen 120.000 Euro werden zu gleichen Teilen von den beteiligten Städten und Landkreisen getragen.

Die KulturRoute hat eine Gesamtlänge von etwa 800 Kilometern und gliedert sich in einen Basisring und lokale Schleifen. Der Basisring verläuft von Hannover über Celle, Schwarmstedt, Neustadt am Rübenberge, Stadthagen, Bückeburg, Hameln, Elze, Alfeld, Freden, Lammspringe, Hildesheim und wieder zurück nach Hannover. Über sogenannte Schleifen sind Walsrode, Nienburg an der Weser und Peine sowie die Kulturgüter Bergen-Belsen, das Kloster Wienhausen, die Marienburg und das Schloss Hämelschenburg angebunden. Angedacht ist zudem eine Verlängerung bis Bad Gandersheim.

Besonderes Merkmal der KulturRoute: Jede größere Gemeinde ist über S-Bahn, Regionalexpress oder -Bahn erreichbar und damit nach Darstellung des EWH als Start- oder Zielpunkt von Tages- oder Halbtagessetappen geeignet. Eine touristische Potenzialanalyse des Büros für Tourismus und Entwicklung (BTE) kommt nach der Mitteilung zu dem Ergebnis, dass die KulturRoute rund 42.000 zusätzliche Übernachtungsgäste pro Jahr anziehen könnte. Hinzu kämen weitere 15.000 zusätzliche Tagesausflügler außerhalb des EWH. Durch den fahrradtouristischen Übernachtungs- und Tagesausflugstourismus wird laut BTE-Gutachten mit einem Umsatz von rund 10 Millionen Euro brutto pro Jahr gerechnet.

Von David Sarkar