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Celle Stadt Mit doppelter Mitgliederzahl geht es an den Start
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Mit doppelter Mitgliederzahl geht es an den Start
18:18 02.05.2018
Vor rund einem Jahr schob Oberbürgermeister Jörg Nigge die Idee an, einen Jugendbeirat zu gründen. Das Ziel: Den Jugendlichen zu ermöglichen, sich mehr und leichter einbringen zu können. Nun wurde der Jugendbeirat zum zweiten Mal gewählt.  Quelle: Fremdfotos/eingesandt
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Schülern eine Stimme in der Kommunalpolitik geben: Das war das erklärte Ziel von Oberbürgermeister Jörg Nigge. Unter dem Motto „Mitbestimmung kann auch cool sein“ wollte Nigge der Celler Jugend ein Forum bieten. Mit Unterstützung der Verwaltung und abseits von Institutionen und starren Strukturen sollten Schüler frei agieren können. So entstand im vergangenen Jahr der Jugendbeirat, der immer für ein Jahr gewählt wird. Nun geht das politische Engagement der Jugend in die zweite Runde. Ende April nahmen die neugewählten Schüler die Arbeit auf.

„Dass wir mit dem Thema den richtigen Nerv getroffen haben, zeigt sich daran, dass in diesem Jahr beinahe doppelt so viele Schülerinnen und Schüler an den Start gehen als beim letzten Mal“, zeigt sich Nigge begeistert. Während sich im vergangenen Jahr noch zwölf Jugendliche für die Gremienarbeit interessierten, hat sich die Mitgliederzahl nun auf 23 erhöht.

Insgesamt acht der weiterführenden Schulen des Stadtgebietes sind von Klasse 6 bis 11 im Rat vertreten. Mit zehn Schülern ist die Jahrgangsstufe 11 am stärksten repräsentiert. Aus Klasse 6 und 7 ist lediglich jeweils ein Mitglied.

Zusammen werden sich die Beiratsmitglieder unterschiedlichen Themen widmen und auch einige vorbereitete Projekte ihrer Vorgänger weiterführen. So wird in diesem Jahr erstmals eine Jugendkonferenz in der CD-Kaserne statt finden. Dort soll allen Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, dass ihre Ideen in die Arbeit des Rates mit einfließen.

Für Nigge sind die Ergebnisse des ersten Beirates ein ganz klares Signal, dass das seinerzeit gewählte Motto „Mitbestimmung kann auch cool sein“ zündet: "Die Jugendlichen einfach mal machen lassen, ohne gleich Grenzen zu setzen und zu sagen, das kann doch gar nicht funktionieren, das war von Anfang an meine Idee."

Auch das Projekt Sportparcour, der am Ufer der Aller an den Dammaschwiesen entstehen soll, wird weiter verfolgt. Zwar wird die Gruppe von der Verwaltung unterstützt und begleitet, aber die Jugendlichen sind in der Ideenfindung und Umsetzung frei. „Celle bietet nichts für junge Leute? Im Gegenteil. Wir lassen die Jugendlichen selbst entscheiden, wie sie ihre Stadt der Zukunft gestalten möchten“, so Nigge. (als)

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt

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