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Celle Stadt Museums-Melange auf der Spur der Flüchtlingssiedlung Vorwerk
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Museums-Melange auf der Spur der Flüchtlingssiedlung Vorwerk
17:17 02.01.2014
Celle Stadt

Auch zehn Jahre nach Kriegsende gibt es noch zu wenig Wohnraum in Celle und Umgebung, obwohl bis 1955 2761 neue Wohneinheiten gebaut werden, wovon die Hälfte öffentlich gefördert ist. Die Menschen greifen deshalb zur Selbsthilfe: Hermann Duvenbeck und John Busch initiieren eine Soziale Baugenossenschaft. Der Stadtteil Vorwerk entsteht.

Von 1950 bis 1959 werden durch Eigenarbeit der Siedler, mit Geldern aus dem Marshall-Plan sowie Bundes- und Landeszuschüssen 152 Wohnhäuser gebaut. In den 324 Wohnungen leben 96 Prozent Flüchtlinge und Vertriebene. Zwar sind die neuen Wohnungen klein, bieten aber den Bewohnern mehr Komfort und Privatsphäre als die bisherigen Notquartiere

Am Ende der Kurzführung besteht wie immer die Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen im Museumscafé. Die Veranstaltung inklusive Bewirtung kostet 7,50 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird eine Anmeldung unter s (05141) 12544 empfohlen.

Von Cellesche Zeitung