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Celle Stadt Musikalische Bekenntnisse: Lailo Nuevo 17 zu Gast bei Kultur Querbeet
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Musikalische Bekenntnisse: Lailo Nuevo 17 zu Gast bei Kultur Querbeet
22:07 04.02.2018
Quelle: Patryk Reinhardt
Celle Stadt

Das eigentlich Besondere dieses Konzerts waren aber zwei andere Dinge: Die beiden Gitarristen Felipe Sauvageon und David Huertas machten all diese teilweise recht weit auseinanderliegenden Musikarten in diesem Konzert zu ihrer ganz eigenen Musik. Und außerdem gaben sie auch das eine oder andere selbst komponierte Stück zum Besten. Da ging es dann keineswegs immer um Positives, sondern um die ganze komplexe menschliche Gefühlswelt. So manch Stück tendierte spürbar zum Melancholischen. In jeder Melodie und jeder Harmoniefolge erwies sich diese Musik als von solch emotionaler Tiefe und Wahrhaftigkeit, dass man geradezu berührt werden musste. Da gab es nichts Aufgesetztes oder Äußerliches, auch keinen Moment, in dem es den Musikern nur um eine äußere Wirkung oder um das Vorzeigen von technischem Können weder durch elektronische Instrumente noch durch rein technisch sich generierende Musik gegangen sein dürfte. Dieser ganze Abend erwies sich als ein klingendes Plädoyer für Musik von Musikern, die an ihre Musik genauso glauben wie an ihre Überzeugungskraft gegenüber dem Publikum.

Dieses zeigte sich denn auch dementsprechend angetan und wollte das Trio aus zwei singenden Gitarristen und der Flamencotänzerin gar nicht aufhören lassen. Diese Klänge mit Texten in Spanisch, Französisch, Romanes, Katalanisch und in wenigen Momenten kaum erkennbarem Italienisch oder Englisch brauchten keine Verständlichkeit der gesungenen Sprachen, weil sie den Klang der Sprache und deren Melodie zum puren Ausdruck umformten. So verband sich hier die Ausdruckstiefe der Texte und der Musik zu einer höheren Einheit. Und dazu dann noch in einzelnen Stücken der immer stimmige Tanz. Da passte alles. Ganz stark.

Von Reinald Hanke

Wo soll man anfangen, wenn man über Mutz berichtet? Natürlich sind beide Konzerte des Celler Musikers im Schlosstheater ausverkauft. Natürlich hat er mit Anja Ohnhold und Martin Connell zwei sehr gute Sänger dabei. Und seine „Black Eyed Banditz“ mit Tony Mulkes (Gitarre), Sören Schmidt (Bass), Felix Hoffmeyer (Schlagzeug) und Tobias Burmeister (Keyboards) sind wie immer eine Bank. Und: Moritz „Mutz“ Hempel kann sich auch eine gute Portion Klamauk erlauben. Trotzdem steht unter dem Strich ein hervorragender und ernstzunehmender Musiker. Was nicht zuletzt an seiner Authentizität liegt. Mutz ist eben auf der Bühne derselbe Mensch wie im Alltag.

Jürgen Poestges 04.02.2018

Während der Celler Stadtrat mit der Verabschiedung des Haushalts und der Abgabe der Jugendhilfe an die Landkreis bereits richtungweisende Entscheidungen gefällt habe, gebe es in Hannover zwar eine neue rot-schwarze Landesregierung, aber keine neue Politik, sage der Celler FDP-Landtagsabgeordnete Jörg Bode jetzt beim traditionellen Grünkohlessen seiner Partei in der voll gesetzten Häckselscheune auf Hof Wietfeld in Bennebostel.

Michael Ende 04.02.2018

Einmal mit Profis arbeiten: Für die Musiker der beiden KAV-Bigbands wird dieser Traum wahr. Am 22. Februar stehen sie mit den Profimusikern der NDR-Bigband auf der Bühne in der CD-Kaserne.

Jürgen Poestges 02.02.2018