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Celle Stadt Musikfest in Celler Kneipen (mit Bildergalerie)
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Musikfest in Celler Kneipen (mit Bildergalerie)
20:05 17.05.2015
Honky Tonk® Festival in Celle "On The Rocks" Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Auch schon früh an den Start gingen „The Cantles”, Band-Veteranen, die zahlreiche Hits und Oldies ihres Repertoires schon als Teenager selbst miterlebt und nachgespielt haben. Im Intercity Hotel hatte man für die Tanzwilligen auch eine gewisse Fläche freigehalten – und das Angebot wurde begeistert genutzt – genauso wie im „San Marino“, wo „Lemontree“ Partyhits aus fünf Jahrzehnten zum Besten gaben, oder im „bell Mundo“ wo „Mister Twist“ auf besten Rock ´n´ Roll setzte. Getanzt und geschwoft zu ganz anderen Rhythmen wurde im „El Sueno“ am Südwall. Dort sorgten „Borincuba“ für den richtigen Salsa-Latin-Groove. Unterm Zeltdach im Innenhof gab es zusätzliche Plätze zum Zuhören und Verweilen.

So pulsiert das Leben in Celles Innenstadt bis nach Mitternacht nur selten: Das Honky-Tonk-Festival hat am Samstagabend zahlreiche musikbegeisterte Einheimische und Gäste in die Residenzstadt gelockt. Allein, zu zweit oder in Gruppen pilgerten sie von Spielstätte zu Spielstätte – Musik von Irish Folk über südamerikanische Rhythmen bis hin zum Rock ´n´ Roll wurde geboten.

Besonderen Zulauf hatten „The Wild Boyz“ mit Rock- und Pop-Klassikern in „Heaven´s Coffee“ – „Unverfrorene“ hatten es sich an den Tischen im Innenhof gemütlich gemacht, viele andere drängten sich die schmale Stiege hinauf in das obere Stockwerk, um zumindest mal einen Blick auf die Band werfen zu können. Da stetig mehr kamen als gingen, blieb es meist beim Wunsch, einen guten Platz zum Verweilen zu ergattern. Auch der Run auf „On the Rocks“ im „Täglich“ war oft so stark, dass man sich rein- und rausquetschen musste, hautnah an den beiden Musikern vorbei, denen es gelang, ihr Publikum dauerhaft bei Laune zu halten. Pech hatten die Freunde der Irischen Folk- und Pubmusik – in „Kunst & Bühne drang man nur mit Glück zu den „Greenhorns“ vor, die Türsteher ließen immer nur eine gewisse Besucherzahl rein.

Doris Hennies

Von Doris Hennies