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Celle Stadt Nach Hürden legen Gründer in Celle los: "Exit" eröffnet
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Nach Hürden legen Gründer in Celle los: "Exit" eröffnet
15:42 20.07.2018
Jérôme Zahn (links) und Mika Wickinger wollen mit ihrer Bar die Nachfolge der Kultkneipe "Rio's" antreten. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

„Der ganze Druck fällt nun langsam von einem ab“, sagt der 19-jährige Mika Wickinger, der gemeinsam mit seinem Freund und Geschäftspartner Jérôme Zahn die Lokalität ins Leben rief. Die Idee zur Bar entstand, als bekannt wurde, dass das Café „Rio's“ bald Geschichte sein würde. „Damals haben wir uns gefragt, wie es nach der Schließung der Kneipe für die Celler Jugend weitergehen soll. So sind wir auf die Idee gekommen, unsere eigene Bar zu gründen“, sagt der 22-jährige Zahn.

Mit viel Liebe und Kreativität haben die Gründer die Immobilie in der Altstadt in eine einladende Lokalität verwandelt, die sich in drei Bereiche einteilen lässt. Vorne steht die Theke mit Barhockern und jeder Menge Sitzmöglichkeiten. Im hinteren Bereich schmückt das „Exit“-Graffiti die mit Sofa und Sesseln ausgestattete Lounge und im verbleibenden Teil des Gebäudes befindet sich die Tanzfläche mit eigener Theke.

Der Weg zur Eröffnung war für die Celler nicht leicht, da es Probleme mit der Lüftungstechnik gab. Die Verzögerungen haben den Druck auf die Gründer vergrößert, schließlich sind sie mit der Errichtung der Bar auch ein Risiko eingegangen.

Von Lara Schlüter

Manche nennen das, was sich um den Bohrsimulator der TU Clausthal an der Celler Baker-Hughes-Straße entwickelt, die „kleinste Uni Deutschlands“. Ein bisschen hochtrabend klingt das schon – obwohl: Diese vermeintliche „Kleinigkeit" hat es in sich: Sie muss wachsen. Das sagen Experten. Vielleicht wächst sie ja tatsächlich so weit, bis man sie eines Tages ganz ohne Augenzwinkern „Uni“ nennen kann. Die Weichen dazu werden jetzt gestellt.

Michael Ende 20.07.2018

Die Stadt Celle setzt ab Montag, 23. Juli, ihr jährliches "Programm zur Werterhaltung und Lebensverlängerung" von diversen Straßen fort. Bei diesen Unterhaltungsarbeiten werden sogenannte „dünne Schichten im Kalteinbau“ aufgebracht – keine teure Grundsanierung, sondern lediglich kostengünstiges Flickwerk. Für mehr hat die Stadt kein Geld. Die Arbeiten dauern im Regelfall – je nach Fläche – maximal einen Tag. Sie werden durch Halteverbotschilder angekündigt.

Michael Ende 20.07.2018

Da könnte einem fast schwindelig werden, wenn man sich anschaut, mit welchem Tempo sich die Sterne über der Silhouette des verlassenen Gefängnisses in Salinenmoor zu drehen scheinen. Dabei ist das natürlich eine Täuschung: Die Kreisbahnen entstehen bei der lange belichteten Aufnahme durch die Rotation der Erde. Die Sterne sind „fix“. Den nächsten richtigen Hingucker am Himmel wird es am Freitag, 27. Juli, geben: Dann wird eine totale Mondfinsternis auftreten, die mit einer Gesamtdauer von fast sechs Stunden die längste des 21. Jahrhunderts wird. Die Hauptphase beginnt gegen 21.30 Uhr. Logenplätze für das Schauspiel gibt es dann zum Beispiel ab 20.30 Uhr in der Sternwarte Südheide am Sportplatz an der Alten Celler Heerstraße in Hermannsburg.

Michael Ende 20.07.2018