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Celle Stadt Neubau-Offensive an der Celler Fuhse
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neubau-Offensive an der Celler Fuhse
19:16 01.03.2015
Von Michael Ende
Nachverdichtung geplant: In der Neustadt entlang der Fuhse sollen künftig mehr Häuser stehen. Quelle: Thomas Brandt
Celle Stadt

Nein, „Pfahlbauten“ werde es auch in Zukunft nicht entlang der Fuhse in der Celler Neustadt geben, sagte der städtische Stadtplaner Wolfgang Schucht jetzt in der Sitzung des Bauausschusses. „Dafür aber normale Häuser in attraktiver Lage.“ Denn die Stadtentwicklung höre mit dem Ende der Neustadt-Sanierung nicht auf.

Der städtebauliche Rahmenplan habe unter anderem das Ziel, den südlichen Bereich der Straße „Neustadt“ mit einer rückwärtigen Wohnbebauung zu entwickeln. Darüber hinaus sollten im Zuge des Bauleitplanverfahrens die Hochwasserschutzvorhaben im Bereich des Fuhserandweges planungsrechtlich umgesetzt werden. Im Rahmen dieser Flächennutzungsplanänderung sollten zudem nördlich der „Neustadt“ liegende Bereiche einbezogen werden, für die unter anderem eine wohnbauliche Nachnutzung ehemals gewerblich genutzter Bereiche vorbereitet werde, so Schucht.

Die betreffenden Flächen würden derzeit sehr unterschiedlich genutzt, so der Stadtplaner: „Teile sind derzeit als Außenbereich einzustufen, andere Teile weisen derzeit eine Darstellung als Mischbaufläche auf.“ Das sollte nun durch Wohnbauflächen ersetzt werden. Diese Idee stieß im Ausschuss auf generelle Zustimmung. Hartmut Knigge (CDU) wollte aber wissen, ob zu Beispiel die enge Gehrkengasse noch mehr Anliegerverkehr vertrage, der sich durch eine Hinterbebauung der Grundstücke am Fluss ergebe.

Das dürfte klappen, meinte Schucht: „Wir nehmen dort auch Begegnungsverkehr, bei dem ein Autofahrer mal abbremsen muss, billigend in Kauf. Außerdem muss nicht jedes Haus zwei Autos haben.“ Die Nachverdichtung im mehr als sieben Hektar großen Gebiet sei auf jeden Fall besser als das Bauen auf der grünen Wiese, so Schucht: „Die Stadt muss nach innen wachsen.“