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Celle Stadt Neue Kunst im alten Haus
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Neue Kunst im alten Haus
22:28 01.07.2018
Grit Wuttke bei der Ausstellungseröffnung in ihrem Atelier. Rechts die Bilder „Jahrmarkt“ von Gisela Schöttler (oben) und „Die Arme der Gerechtigkeit“ von Vicki Schönfeld. Quelle: Doris Hennies (3)
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Grit Wuttke arbeitet und unterrichtet seit 17 Jahren im ersten Stock des Hinterhofgebäudes. Seit beinahe so vielen Jahren gibt sie „Unterricht“ – zwei Kurse freies Malen und zwei therapeutische Malkurse. Das mit dem „Unterricht“ hört sie nicht so gern. „Das hier läuft nicht so wie in einer Schule. Natürlich gebe ich den Teilnehmern Tipps zu Material und Anwendung, aber es geht hier nicht um das Erlernen und Ausfeilen bestimmter Techniken, sondern mehr um den inneren Mut und Antrieb. Die Menschen sollen sich in und mit ihren Bildern ausdrücken können, die Malerei als Ventil zu nutzen lernen, sich zu öffnen und damit froher, ja glücklicher zu werden – und freier. Das Ziel ist kein vorgegebenes Thema, sondern Authentizität – da ist der Weg dorthin mindestens ebenso bedeutend wie das fertige Werk zum Schluss.“

Die Ausstellenden sind Ronald Bödder, Nicole Böhning, Mike Bluhm, Catharina Braun, Johanna Derings, Andrea Dettbarn, Britta Erdmann, Sara Felgentreu, Tanja Fröhlich-Büscher, Swantje Haven, Christiane Henke, Annegret Herbold, Gunda Herter, Andrea Hoffmann, Jessica Kersten, Petra Koch-Eschemann, Bianka Linneweh, Karin Lohöfener, Katharina Peggen-Anton, Vicki Schöbfeld, Gisela Schöttler, Kalle Seichert, Sandra Wiegmann und Peter Weber. Die Vernissage wurde mit zahlreichen Gästen – darunter viele stolze Freunde, „Ehemalige“ und Angehörige – fast so etwas wie eine ausgelassene Familienfeier, die die räumliche Kapazität zeitweise fast zum Bersten brachte.

Grit Wuttke nutzte die Feierstunde auch, um ihre beiden erfolgreichen Jahrespraktikantinnen aus der Celler Fachoberschule für Gestaltung, Sara Felgentreu (17) und Johanna Derigs (18), zu verabschieden: „Als die Erste wegen eines Praktikums bei mir anfragte, war ich mir gar nicht sicher, dass ich das leisten kann – und mag“, gestand die Künstlerin ehrlich. „Aber dann dachte ich, ich sollte es zumindest versuchen. Kaum hatte ich die erste Zusage erteilt, klopfte die Zweite bei mir an. Also hab ich beide genommen – und es nicht bereut. Nicht zuletzt bei den Vorbereitungen dieser Ausstellung waren sie mir eine große Hilfe – und sind auch mit eigenen Arbeiten vertreten.“

Von Doris Hennies

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